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Startseite»Nachrichten»Coup nach WM-Desaster?: Italiener wollen offenbar Guardiola als Nationaltrainer
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Coup nach WM-Desaster?: Italiener wollen offenbar Guardiola als Nationaltrainer

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 20, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Coup nach WM-Desaster?

Italiener wollen offenbar Guardiola als Nationaltrainer

20.07.2026 | 17:56 Uhr

Italiens Fußball-Nationalmannschaft liegt am Boden, dreimal in Folge verpasst die Squadra Azzurra die WM. Die Zeit des Leidens soll nach Wunsch des Verbands offenbar der größte verfügbare Name beenden.

Italiens Verbandsbosse bemühen sich einem Bericht zufolge intensiv um Pep Guardiola als neuen Nationalmannschaftstrainer. Wie Sky Sport Italia meldete, wurde der Erfolgscoach am Wochenende in Barcelona von Paolo Maldini besucht. Der zuletzt als Technischer Direktor bei den Azzurri engagierte Ex-Profi habe zusammen mit Verbandsberater Leonardo fast drei Tage lang mit Guardiola über eine mögliche Zusammenarbeit verhandelt, hieß es bei dem Sender.

Eine Tendenz, ob der 55-Jährige nur wenige Wochen nach dem Ende seiner Zeit bei Manchester City den Job übernehmen wolle, gebe es nicht.

Nachdem Italien zum dritten Mal nacheinander die WM verpasst hatte, mussten Auswahlcoach Gennaro Gattuso, Teambetreuer Gianluigi Buffon und Verbandschef Gabriele Gravina gehen. Der neue Präsident der Federazione Italiana Giuoco Calcio, Giovanni Malagò, überredete dann jüngst den früheren Starspieler Maldini, das Amt als Technischer Direktor zu übernehmen. Die wichtigste Aufgabe dabei ist, einen neuen Auswahltrainer zu finden.

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Mancini und Pirlo waren Favoriten

Zuletzt schienen sich Roberto Mancini und Andrea Pirlo als Favoriten auf den Posten herauszukristallisieren. Mancini war bereits von 2018 bis 2023 Coach der Squadra Azzurra und führte sie 2021 zum Europameistertitel. Pirlo stand bei dem bis dato letzten WM-Triumph 2006 in Deutschland noch selbst auf dem Feld und war als Spielmacher einer der Garanten für den Erfolg. Als Trainer hatte er vor allem bei Juventus Turin und Sampdoria Genua indes enttäuscht.

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Guardiola dagegen wäre ein Coup für die Squadra Azzurra, der Katalane ist einer der profiliertesten und erfolgreichsten Vereinstrainer der Gegenwart. Er gewann mit dem FC Barcelona (2009, 2011) und Manchester City (2023) dreimal die Champions League und wurde darüber hinaus mit den zwei Vereinen sowie dem FC Bayern insgesamt zwölfmal nationaler Meister.

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Verbandschef Malagò äußerte sich bei Sky Sport Italia nicht zu Guardiola. Er meinte aber, dass es gut sein könne, dass auf seiner Liste für den künftigen Trainer nicht nur die Namen Pirlo und Mancini stehen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa

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