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Startseite»Politik»Einbruch in Museum in Südfrankreich: Renoir-Gemälde gestohlen
Politik

Einbruch in Museum in Südfrankreich: Renoir-Gemälde gestohlen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 08.09.2026 • 15:00 Uhr

Es werden Erinnerungen an den Einbruch in den Louvre wach: In Südfrankreich sind wertvolle Gemälde des impressionistischen Künstlers Renoir aus einem Museum gestohlen worden. Ein Teil der Beute ließen die Täter bei ihrer Flucht zurück.

Bei einem Einbruch in ein Museum im südfranzösischen Cagnes-sur-Mer sind vier wertvolle Gemälde des impressionistischen Malers Pierre-Auguste Renoir gestohlen worden. Zwei der Bilder wurden anschließend im Garten des Museums gefunden, wie der Bürgermeister der Stadt, Bryan Masson, mitteilte.

Den Schaden bezifferte er auf etwa neun Millionen Euro. Die Einbrecher seien über den Garten in das Renoir-Museum an der Côte d’Azur gelangt, sagte Masson. Sie hätten einen Zaun durchtrennt und seien durch das Erdgeschoss in das Gebäude eingedrungen.

Um 5:48 Uhr habe die Alarmanlage ausgelöst, fünf Minuten später sei die Polizei eingetroffen. Das schnelle Eingreifen habe die Täter zur überstürzten Flucht gezwungen und das Ausmaß des Diebstahls begrenzt, erklärte der Bürgermeister. Nun fahndet die Polizei nach den Einbrechern.

Bürgermeister: Einbruch gleicht Zerstörung des Kulturerbes

Masson zeigte sich bestürzt über den Einbruch. „Einen Angriff auf das Renoir-Museum zu verüben, bedeutet, einen Teil der Geschichte und des Kulturerbes zu zerstören“, betonte er.

Das Renoir-Museum befindet sich auf dem Anwesen Domaine des Collettes, dem letzten Wohnsitz des Malers. Es wurde 1960 eröffnet und zeigt neben Gemälden von Renoir auch Werke anderer Künstler wie Maillol, Bonnard und Dufy.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Diebstählen in französischen Museen im vergangenen Jahr ein. Neben dem spektakulären Einbruch im Louvre in Paris vergangenen Oktober wurden im Juli weitere Diebstähle in Museen nördlich von Dijon und bei Straßburg gemeldet. Der Bürgermeister von Cagnes-sur-Mer forderte daher bessere Sicherheitsvorkehrungen für französische Museen angesichts einer neuen Form organisierter Kriminalität, die es auf Kunstwerke abgesehen habe.

Mit Informationen von Carolin Dylla, ARD-Studio Paris

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