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Startseite»Nachrichten»Ermittler gehen von „satanistischen Ritual“ in Hessen aus
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Ermittler gehen von „satanistischen Ritual“ in Hessen aus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 11, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Leiche wurde zerstückeltErmittler gehen von „satanistischen Ritual“ in Hessen aus

Die Leiche des Opfers wird in einem Industriegebiet in Hessen gefunden. Sie ist auf mehrere Mülltonnen verteilt gewesen. (Foto: picture alliance/dpa)

In Hessen wird im Februar eine zerstückelte Männerleiche in einem Gewerbegebiet gefunden. Ermittler gehen jetzt von einem „satanistischen Ritual“ aus. Die Staatsanwaltschaft beantragt ein Sicherungsverfahren, die Täterin soll zur Tatzeit schuldunfähig gewesen sein.

Ein halbes Jahr nach dem Fund einer zerstückelten Männerleiche in Mülltonnen in Hessen gehen Ermittler von einem Mord im Rahmen eines „satanistischen Rituals“ aus. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt reichte inzwischen gegen eine 40-jährige Verdächtige eine entsprechende Antragsschrift in einem Sicherungsverfahren ein, wie die Justizbehörde mitteilte.

Die als Prostituierte tätige Beschuldigte soll das zufällig ausgewählte Opfer demnach im Februar in Heusenstamm im Landkreis Offenbach getötet haben. Die Ermittler gehen nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Frau aufgrund einer psychischen Erkrankung möglicherweise im Zustand der Schuldunfähigkeit handelte. Daher erfolgte ein Antrag in einem Sicherungsverfahren – und keine Anklage in einem Strafverfahren.

Zu weiteren Einzelheiten zum Gesundheitszustand der Frau und dem im Raum stehenden „satanistischen Ritual“ machte die Staatsanwaltschaft keine weitere Angaben. Der Sprecher verwies auf das voraussichtlich kommende Verfahren. Das Landgericht Darmstadt prüft nun die Antragsschrift und entscheidet über die Eröffnung des Verfahrens.

„Freiwillige Beteiligung des Opfers ist auszuschließen“

Leichenteile des Mannes waren am 25. Februar verteilt in Mülltonnen in einem Gewerbegebiet in Heusenstamm entdeckt worden. Die Verdächtige war zwei Tage später beim Versuch festgenommen worden, zu Fuß die Grenze zwischen Deutschland und Polen im brandenburgischen Schwedt zu überqueren. Zum damaligen Zeitpunkt wurde bereits nach ihr gefahndet.

Nach damaligen Angaben der Ermittler soll die Verdächtige in dem Gewerbegebiet als Prostituierte gearbeitet haben und mutmaßlich dabei mit dem Getöteten in Kontakt gekommen sein. Einzelheiten zu dessen Identität und den Tathintergründen hatten sie damals nicht mitgeteilt.

Wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte, soll sich die Gewalttat „im Rahmen eines satanistischen Rituals“ zugetragen haben. Eine freiwillige Beteiligung des Opfers sei auszuschließen. „Der Mann soll hiervon keine Kenntnis gehabt haben“, erklärte die Anklagebehörde. Anschließend habe die Beschuldigte „dessen Leichnam zerteilt und in Mülltonnen entsorgt“.

Quelle: ntv.de, kaz/AFP

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