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Politik

Erste Hitzewelle des Jahres im Anmarsch

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 17.06.2026 • 09:11 Uhr

Mehr als 30 Grad, viel Sonne – und Gewitter: Auf Deutschland kommt in den kommenden Tagen eine hochsommerliche Hitzewelle zu. Doch mit den Temperaturen steigt auch die Unwettergefahr.

Der Sommer kommt mit Macht, heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Denn in den kommenden Tagen bringt eine Warmfront sehr heiße Luft aus dem Süden nach Deutschland. Bis zum Ende der Woche bedeutet das: teilweise mehr als 35 Grad, verbreitet über 30 Grad. Und das nicht nur im Süden des Landes. Auch Norddeutschland steuert auf die bisher heißesten Tage des Jahres zu.

Laut ARD-Wetterexperte Karsten Schwanke wird ein erster Höhepunkt der Hitzewelle am Freitag erwartet. Vor allem im Westen und Norden kann es dann auch Unwetter geben, die Luft wird feuchter, es wird schwül. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes könnte es am Freitag im Laufe des Nachmittags und abends örtlich auch Starkregen und Hagel geben.

In der Nacht kühlt es leicht ab, der Deutsche Wetterdienst von Freitag auf Samstag mit nächtlichen Mindesttemperaturen von 17 bis 23 Grad. Tagsüber wird es dann erneut heiß – teilweise besteht den Meteorologen zufolge wieder Unwettergefahr. Ähnlich sehen die Vorhersagen für Sonntag aus.

DWD: Leichte Tendenz zu wärmerem Sommer

Mit den heißen Temperaturen steigt auch die Belastung für den Körper. Vor allem Ältere, Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen sind dann gefährdet. Als besonders belastend gelten tropische Nächte – also Nächte, bei denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Viel zu trinken ist an heißen Tagen Experten zufolge essentiell.

Generell ist damit zu rechnen, dass Hitzewellen auch in Deutschland aufgrund des Klimawandels häufiger und intensiver ausfallen werden. Konkret lassen sie sich aber erst kurzfristig vorhersagen. Für dieses Jahr geht der Deutsche Wetterdienst allerdings mit leichter Tendenz von einem Sommer aus, der wärmer sein wird als der Durchschnitt der Sommer im Zeitraum von 1991 bis 2020.

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