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Startseite»Politik»Hackerangriff: Neues Datenpaket aus Berliner Landesnetz aufgetaucht
Politik

Hackerangriff: Neues Datenpaket aus Berliner Landesnetz aufgetaucht

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 6, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 06.09.2026 • 20:55 Uhr

Nach dem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz sind weitere Daten im Darknet aufgetaucht. Bei der betroffenen Senatsbauverwaltung könnte es jetzt zu Einschränkungen kommen.

  • nach einem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz sind Daten im Darknet veröffentlicht worden
  • am Sonntag meldet das Land Berlin eine weitere Veröffentlichung eines Datenpakets
  • die Urheber werden nicht eindeutig benannt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag soll nach dem Cyberangriff auf das Berliner Lanesnetz ein weiteres Datenpaket veröffentlicht worden sein. Dies teilte das Land Berlin am Sonntagabend in einer Pressemitteilung mit. Das Schreiben nennt als Urheber nur „die Täter“ – unklar ist, ob es sich dabei um die Hackergruppe Rhysida handelt und ob diese auch das neue Datenpaket veröffentlicht hat. Laut der Mitteilung sollen die neuen Veröffentlichungen Zugangsdaten umfassen. Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen habe daher die bereits bei der ersten Veröffentlichung getroffenen Maßnahmen überprüft und in Teilen nachgeschärft, hieß es. Es könne aufgrund der nun zusätzlichen Maßnahmen bei der Senatsverwaltung kurzfristig zu Einschränkungen kommen. Betroffen seien davon Fachverfahren. Nutzerinnen und Nutzer sollen informiert werden.

Sensible Daten der Berliner Verwaltung am Freitag veröffentlicht

Am Freitag haben mutmaßlich die Hacker, die sich Zugang zum Berliner Landesnetz verschafft hatten, nach Ablauf eines Ultimatums Daten zum Download veröffentlicht. Das gab die Hackergruppe Rhysida am Freitagnachmittag auf ihrer Webseite im Darknet bekannt. Nach rbb-Informationen wurden rund 1,4 Milllionen Daten in mehreren Paketen zugänglich gemacht. Darin enthalten sind nach ersten Erkenntnissen des rbb unter anderem auch Teile von Personalakten, eingescannte Ausweise, Gehaltsabrechnungen, Arbeitszeugnisse und Vertragsunterlagen. Darüber hinaus finden sich auch möglicherweise sensible Informationen zu Bauprojekten, etwa am Bundeskanzleramt, sowie Daten zur kritischen Infrastruktur.

Sendung: rbb24 Inforadio, 06.09.2026, 16:10 Uhr Audio: rbb24 Inforadio, 06.09.2026, Jasmin Becker/Jan Frédéric Willems

Rundfunk Berlin-Brandenburg

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