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Horrorverletzung Wirbelbruch: Klinsmann-Sohn: „Weiß nicht, ob ich das überlebt hätte“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Horrorverletzung Wirbelbruch

Klinsmann-Sohn: „Weiß nicht, ob ich das überlebt hätte“

08.08.2026 | 13:59 Uhr

Torhüter Jonathan Klinsmann ist bei seinem Zusammenprall im April nur knapp einer Querschnittlähmung entkommen. Der Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann spricht darüber, wie viel Glück er hatte und wie ihn sein Gefühl schützte.

Torhüter Jonathan Klinsmann hat drei Monate nach seiner schweren Verletzung darüber gesprochen, wie knapp er einer Querschnittlähmung entronnen ist. „Ich hatte Glück. Es hätte viel, viel schlimmer können“, sagte der Sohn des deutschen 1990er-Weltmeisters und späteren Bundestrainers Jürgen Klinsmann gegenüber „The Athletic“: „Nie wieder Fußball spielen, nie wieder laufen können.“ Oder sogar noch schlimmer.

Am 18. April war er im Zweitliga-Spiel seines FC Cesena bei US Palermo (0:2) mit Gegenspieler Filippo Ranocchia zusammengeprallt. Der 29-jährige Klinsmann erlitt einen Bruch des ersten Halswirbels und Schäden an mehreren Bändern im Nacken.

Dass es so schlimm sein würde, davon war er zunächst nicht ausgegangen. Er habe an eine Gehirnerschütterung oder ein Schleudertrauma gedacht, so Klinsmann. „Dann aber hat meine Nackenmuskulatur verrückt gespielt, um mich vor irgendetwas zu schützen.“ Der Nacken sei immer steifer geworden, als er zum Weiterspielen auf dem Feld blieb. Er habe seine Innenverteidiger dann gebeten, sich den Ball hin und er zu passen, damit er nicht mehr eingreifen muss. „Dann versuchte ich, so still wie möglich zu stehen.“

Er tat genau das Richtige, denn jede Bewegung hätte die Verletzung schlimmer machen können. Klinsmann sagte sogar: „Ich weiß nicht, ob ich das überlebt hätte.“ Er wurde nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht und kurz darauf nach Heidelberg transportiert, wo er sich auch auf Anraten seines Vaters einer komplizierten und „sehr risikoreichen“ Operation unterzog – sie verlief erfolgreich.

Nach wenigen Tagen konnte Jonathan Klinsmann bereits wieder laufen. Wann er erneut im Tor stehen könne, dafür gibt es allerdings „keinen Zeitplan“, sagte er. Der Wirbel müsse zunächst vollständig zusammenwachsen, dann werden Schrauben entfernt. Realistisch sei ein Wiedereinstieg zur Saison 2027/28. Ohne Verletzung hätte Klinsmann zum US-Team bei der Heim-WM gehört.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid

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