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Startseite»Nachrichten»Kochschule statt Architektur: Leni Klum zieht es nach dem Studium an den Herd
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Kochschule statt Architektur: Leni Klum zieht es nach dem Studium an den Herd

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 10, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Kochschule statt ArchitekturLeni Klum zieht es nach dem Studium an den Herd

Model, Innenarchitektur-Absolventin – und bald vielleicht ausgebildete Köchin? Leni Klum überrascht nach ihrem Studienabschluss mit ihrem nächsten großen Plan.

Mit 22 Jahren hat Leni Klum ihren nächsten großen Schritt abgehakt: Das Model hat sein Studium der Innenarchitektur abgeschlossen. Direkt ins Berufsleben als Innenarchitektin zieht es die Tochter von Heidi Klum allerdings nicht. Stattdessen möchte sie sich zunächst einer ganz anderen Leidenschaft widmen – und noch einmal die Schulbank drücken.

„Ich möchte auf eine Kochschule gehen. Ich habe gerade meinen Abschluss gemacht, das ist also das Nächste“, verriet die 22-Jährige dem Magazin „Daily Front Row“. Kochen gehöre für sie ohnehin längst zum Alltag. „Ich koche die meisten meiner Mahlzeiten selbst und habe großen Spaß daran.“

Dass sie so viel Zeit am Herd verbringt, dürfte viele überraschen. Auf die Frage, was die Öffentlichkeit noch nicht über sie wisse, kam Klum ebenfalls aufs Kochen zu sprechen. Sie wolle lernen, „alles ohne Rezept zu kochen und eine Zwiebel richtig zu schneiden“. Und: „Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand weiß, wie oft ich koche.“

Das ist Leni Klums Spezialität

Bis es ohne Rezept klappt, hat Leni Klum zumindest schon ein Gericht, auf das sie sich besonders gut versteht: Hühnersuppe – allerdings in einer äußerst gemüsereichen Variante. In den Topf kommt nach eigener Aussage „im Grunde jedes Gemüse“. Dazu gehören etwa Spinat, Zucchini, Erbsen, Karotten, Sellerie und Rosenkohl. Manchmal gibt es zusätzlich Blumenkohl und beim Knoblauch ist die 22-Jährige ebenfalls nicht sparsam: „so etwa eine ganze Knolle“. Streng nach Anleitung kocht sie ihre Suppe aber nicht. Stattdessen entscheide der Inhalt des Kühlschranks über die Zutaten: „Es ist wirklich alles, was ich gerade im Kühlschrank habe. Ich bin ein großer Gemüsemensch“, erklärte sie.

Ihren Abschluss machte Klum an der New York University. Ursprünglich hatte sie an der Parsons School of Design Innenarchitektur studiert, bevor sie die Hochschule wechselte. Ihr Studium absolvierte sie online – und konnte dadurch parallel weiterhin für Modeljobs reisen. Davon gab es in den vergangenen Jahren reichlich. Unter anderem stand Klum mehrfach für Dessous-Kampagnen des italienischen Labels Intimissimi vor der Kamera. Ihre erste absolvierte sie mit 18 Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter. Nervös wird sie bei solchen Aufnahmen inzwischen kaum noch. „Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper“, erklärte sie auf die Frage, ob Dessous-Shootings bei ihr noch für Herzklopfen sorgen.

Zu diesem Selbstbewusstsein habe auch Heidi Klum beigetragen. „Mit einer Mutter aufzuwachsen, die sich in ihrem Körper wohlfühlte, hat es mir leicht gemacht, mich in meinem Körper wohlzufühlen“, sagte die 22-Jährige über den Einfluss ihrer Mutter. Ausgerechnet bei einem Shooting, bei dem sie vollständig bekleidet war, sah das noch ganz anders aus. 2020 stand Leni Klum mit gerade einmal 16 Jahren erstmals für das Cover der deutschen „Vogue“ vor der Kamera. Neben ihrer Mutter posierte sie in einem übergroßen Hosenanzug – und war vor ihrem großen Debüt alles andere als entspannt.

Ein Foto zu früh verschickt

„Ich hatte solche Angst. Am Morgen des Shootings bin ich ausgeflippt“, erinnerte sie sich. Das Posieren selbst bereitete ihr allerdings weniger Sorgen als eine andere Premiere: „Ich war nervöser wegen des Interview-Teils, weil ich noch nie mit einem Journalisten gesprochen hatte. Zum Glück hat meine Mutter die ganze Zeit Händchen gehalten.“ Auch heute stehen sich Mutter und Tochter ausgesprochen nahe. „Wir sind beste Freundinnen. Wir reden und facetimen jeden Tag. Wir schicken uns ständig Fotos hin und her.“

Bei bestimmten Bildern ist Leni Klum inzwischen allerdings vorsichtiger geworden. Noch unveröffentlichte Aufnahmen von ihren Shootings schickt sie ihrer 53-jährigen Mutter lieber nicht mehr – denn Heidi Klum hat sich in der Vergangenheit offenbar nicht immer an die Sperrfrist gehalten.

„Ich habe ihr in der Vergangenheit Fotos von Shootings geschickt und ihr gesagt, dass die noch nicht raus sind … und dann postet sie sie in ihren Storys, und ich sage ihr, dass sie das nicht machen darf“, erzählte die 22-Jährige lachend. Daraus habe sie inzwischen ihre Konsequenzen gezogen: „Jetzt schicke ich sie ihr nicht mehr.“

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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