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Startseite»Nachrichten»Mehr als ein Dutzend Verletzte: Schüler erschießt sechs Menschen an Schule in Thailand
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Mehr als ein Dutzend Verletzte: Schüler erschießt sechs Menschen an Schule in Thailand

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mehr als ein Dutzend VerletzteSchüler erschießt sechs Menschen an Schule in Thailand

Der Katastrophenschutz spricht von 15 Verletzten – mindestens einer davon soll in Lebensgefahr schweben. (Foto: picture alliance/dpa/Por Tek Tueng Nonthaburi/AP)

An einer Schule nördlich von Bangkok fallen am Morgen Schüsse. Mindestens sieben Menschen sterben, unter ihnen soll der mutmaßliche Täter sein – laut Ermittlern ein Schüler. In seiner Tasche entdecken sie große Mengen Munition. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Entsetzen in Thailand: Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule nördlich von Bangkok sind mindestens sieben Menschen getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Toten um drei Lehrer und drei Schüler sowie den jugendlichen Täter handeln, wie die Zeitung „Khaosod“ unter Berufung auf den örtlichen Katastrophenschutz berichtete. Der genaue Tathergang und das Motiv sind bislang zunächst unklar.

Der Vorfall ereignete sich am Morgen an der Debsirin Nonthaburi School in der Provinz Nonthaburi. Ersten Ermittlungen zufolge war der mutmaßliche Täter ein Schüler. Laut den Sicherheitskräften soll er mittlerweile tot in einem Klassenzimmer gefunden worden sein – nach der Tat habe er sich offenbar selbst erschossen. In seiner Tasche entdeckten die Ermittler große Mengen Munition.

Polizisten-stehen-nach-einem-Schusswaffenvorfall-an-der-Debsirin-Nonthaburi-School-in-der-thailaendischen-Provinz-Nonthaburi-Es-war-zu-Todesfaellen-und-Verletzten-gekommen
Polizisten stehen an der Debsirin Nonthaburi School in der thailändischen Provinz Nonthaburi. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Unter den Schülern und Lehrern in dem Gebäude brach den Schilderungen zufolge Panik aus. Polizei, Rettungskräfte und Notärzte rückten mit einem Großaufgebot an. Schüler, Lehrer und weitere Beschäftigte wurden vom Campus evakuiert. Der Katastrophenschutz sprach von 15 Verletzten – mindestens einer davon soll in Lebensgefahr schweben.

Medienberichten zufolge sollen in der Wohnung der Familie des Täters mittlerweile zwei weitere Todesopfer gefunden worden sein, wahrscheinlich die Großeltern des Jungen. Er soll diese zuvor ebenfalls erschossen haben. Der Vater werde von der Polizei vernommen, hieß es.

Der thailändische Ministerpräsident Anutin Charnvirakul zeigte sich tief betroffen. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und äußerte sich erschüttert darüber, „dass ein solcher Vorfall in unserem Land passieren konnte“. Thailändische Politiker forderten umgehend, die Waffengesetze im Land zu verschärfen und Bildungseinrichtungen besser zu sichern.

Quelle: ntv.de, are/dpa

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