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Startseite»Betrugsmaschen»Millionen Phishing-SMS durch SMS-Blaster in Wien
Betrugsmaschen

Millionen Phishing-SMS durch SMS-Blaster in Wien

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 28, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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KURZMELDUNG · ÖSTERREICH

Auf dem Handy erscheint eine SMS im Namen eines Paketdienstes oder Mobilfunkanbieters. Sie kann täuschend echt wirken, obwohl sie von einer falschen Mobilfunkstation in der Nähe kommt. Die Landespolizeidirektion Wien veröffentlichte dazu am 28. September 2026 neue Details: Im Großraum Wien sollen mehrere Millionen solcher Nachrichten verschickt worden sein.

Sogenannte SMS-Blaster bringen Mobiltelefone in ihrer Umgebung dazu, sich mit einer falschen Mobilfunk-Basisstation zu verbinden. Danach können die Geräte Nachrichten direkt an zahlreiche Handys in Reichweite schicken. Laut Polizei wurden die SMS-Blaster über längere Zeit in einem Fahrzeug durch Wien bewegt.

Cybercrime-Ermittler des Landeskriminalamts Wien beobachteten den Einsatz zwischen April und 14. Mai 2026. Am 14. Mai lokalisierte die Polizei einen Tatverdächtigen in einem Pkw. Das Einsatzkommando Cobra nahm den 32-jährigen chinesischen Staatsbürger fest und stellte im Auto mehrere SMS-Blaster sicher.

Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Ermittler ein weiteres Gerät, zwei Notebooks, zehn Mobiltelefone, zwei Tablets und weiteres technisches Equipment. Der Beschuldigte zeigte sich laut Polizei geständig. Wie viele Menschen Daten preisgaben oder Geld verloren, ist offen – die Ermittlungen laufen weiter.

Solche SMS führen typischerweise auf gefälschte Webseiten, die Zugangsdaten, Zahlungsinformationen oder persönliche Daten abfragen. Die Methode zeigt ein wiederkehrendes Problem: Ein vertrauter Absendername und ein scheinbar lokaler Versandweg beweisen nicht, dass eine Nachricht wirklich vom genannten Unternehmen stammt.

Was jetzt wichtig ist:
Öffne Links in unerwarteten Paket-, Mobilfunk- oder Zahlungs-SMS nicht direkt. Prüfe angebliche Gebühren, Zustellprobleme oder Kontosperren über die bekannte Website oder die offizielle App des Unternehmens.

Quellen

Über dieses Format: Für unsere Kurzmeldungen sammeln und prüfen wir aktuelle Entwicklungen aus verlässlichen Quellen. Nach der redaktionellen Bearbeitung werden die Meldungen über unser eigenes Mimikama-Kurzmeldungs-System veröffentlicht. Daher können mehrere Beiträge denselben Veröffentlichungszeitpunkt tragen.

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Dr. Heinrich Krämer
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