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Startseite»Nachrichten»Nach Vorfall im Roten Meer: Saudi-Koalition greift Huthi-Ziele im Jemen an
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Nach Vorfall im Roten Meer: Saudi-Koalition greift Huthi-Ziele im Jemen an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 25, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Nach Vorfall im Roten MeerSaudi-Koalition greift Huthi-Ziele im Jemen an

Die Luftangriffe richteten sich gegen Ziele in der Hafenstadt Hudaida und auf der Insel Kamaran. (Foto: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Wire)

Im Iran-Krieg weiten sich die Kampfzonen aus. Nachdem die Huthis ein Schiff im Roten Meer angegriffen haben, spricht Saudi-Arabien von „maritimem Terrorismus“ und schlägt im Jemen zurück.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat Luftangriffe auf Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen geflogen. Laut saudischen Angaben handelte es sich um Vergeltungsschläge für die Attacke auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff im Roten Meer. Das Schiff hatte dabei leichte Schäden am Rumpf erlitten, konnte seine Fahrt aber fortsetzen.

Ziel der Angriffe der Koalition seien „legitime militärische Ziele“ der mit dem Iran verbündeten Islamisten in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung stünden, erklärte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X. Er warf der Huthi-Miliz vor, mit Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer für „maritimen Terrorismus“ auf einer der wichtigsten internationalen Schifffahrtsrouten verantwortlich zu sein. Die inzwischen abgeschlossene Militäraktion sei verhältnismäßig und habe die Einsatzziele erreicht. 

Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida an der jemenitischen Westküste gemeldet. In den Berichten hieß es, die staatliche Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Eine Frau und ein Mann seien verletzt worden.

Sorge vor Ausweitung des Iran-Kriegs

Die Huthi hatten das arme Land auf der Arabischen Halbinsel 2014 förmlich überrannt und das Land in einen Bürgerkrieg gestürzt. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitische Regierung, während die Huthi vom Iran unterstützt werden. 2022 trat in dem Konflikt eine Waffenruhe in Kraft, kleinere Gefechte gibt es allerdings weiterhin. Es ist der erste Angriff der Militärkoalition auf Hudaida seit Inkrafttreten der Waffenruhe.

Die von Teheran unterstützte Huthi-Miliz hat in dieser Woche eine Blockade gegen Schiffe aus dem Königreich verhängt und Handelsschiffe ins Visier genommen. Nach der Sperrung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus hat Saudi-Arabien seine Ölexporte durch die Meerenge Bab-al-Mandab umgeleitet. Die Blockade und Angriffe der Huthis schürten die Furcht vor einer Ausweitung des Iran-Krieges.

Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpa

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