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Startseite»Politik»Nvidia steigt in den Markt mit Windows-Laptops ein
Politik

Nvidia steigt in den Markt mit Windows-Laptops ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 01.06.2026 • 16:40 Uhr

In den weltweiten PC-Markt kommt Bewegung. Nvidia kündigte sogenannte RTX-Spark-Laptops an, die auf Windows basieren sollen. Der Chiphersteller tritt damit in den Wettbewerb mit US-Unternehmen wie Intel und AMD.

Der US-Chiphersteller Nvidia steigt in den Markt für Laptops mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows ein: Nvidia-Chef Jensen Huang kündigte auf der Computermesse Computex in Taiwan die sogenannten RTX-Spark-Laptops an, die er als „Laptops der nächsten Generation“ bezeichnete. Sie sollen leistungsstärker sein als Konkurrenzprodukte.

„Microsoft und Nvidia werden den PC neu erfinden“, sagte Huang in Taipeh. Er sprach davon, dass die Entwicklung genauso bedeutend sei „wie die Transformation des Telefons zu dem, was wir heute als Smartphone kennen.“

Der PC soll im Herbst auf den Markt kommen. Nvidia liefert vor allem den Zentralprozessor, also das „Gehirn“ des Computers, auch Central Processor Unit (CPU) genannt. Ein winziger Microchip, der alle Rechenoperationen und Befehle ausführt.

Der frühere KI-Software-Ingenieur und Gründer des Investmentfonds Carthage Capital, Stephen Wu, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die in der Industrie seit einer Weile erwartete Entwicklung sei eine „unmittelbare Bedrohung“ für die aktuellen Laptop-Chip-Designs. Intel und AMD seien die „unmittelbaren Opfer“ des Vorstoßes.

KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät

RTX Spark wendet sich nicht mehr nur an an KI-Entwickler, sondern an Endkunden wie Nutzer von Laptops oder anderer kompakter Endgeräte. Mit dem neuen Chip bietet der Konzern einen Super-Chip für Ki-PCs an – CPU-, Grafik- und KI-Anwendungen sollen in einem Gerät vereint werden.

Nvidia war bisher auf dem Markt für Grafikkarten aktiv. Mit RTX Spark tritt das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt nun gegen Konkurrenten wie Apple, Qualcomm, AMD und Intel an. Offiziell ist noch kein Preis bekannt. Erste Quellen wie WinFuture sprechen aber von Preisen jenseits von 3.000 Euro.

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