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Startseite»Nachrichten»„Sensibles Ziel“ getroffen: Huthis: Haben Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen
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„Sensibles Ziel“ getroffen: Huthis: Haben Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Sensibles Ziel“ getroffenHuthis: Haben Flughafen in Saudi-Arabien angegriffen

Kämpfer der Huthi-Miliz am Rande der jemenitischen Hauptstadt. (Foto: AFP)

Neben dem Iran attackieren auch die im Jemen beheimateten Huthis immer wieder Ziele in der Region. Bei einem Drohnenangriff in Saudi-Arabien treffen sie nun offenbar ein besonders „sensibles Ziel“.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben einen Flughafen im Südwesten Saudi-Arabiens mit einer Drohne angegriffen. Die Miliz habe am Flughafen Nadschran erfolgreich ein „sensibles Ziel“ getroffen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree. Er bezeichnete den Angriff als Reaktion auf saudiarabische Drohnenflüge über den jemenitischen Provinzen Saada und Haddscha.

Aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen in der Region verlautete, der Hauptradar des Flughafens Nadschran sei getroffen worden. Dies habe den Betrieb beeinträchtigt. Regierungsstellen in Saudi-Arabien äußerten sich zunächst nicht zu dem von den Huthis gemeldeten Angriff.

Die Spannungen zwischen der Huthi-Miliz und Saudi-Arabien hatten zuletzt wieder zugenommen. Die Huthis verkündeten eine Blockade saudiarabischer Häfen am Roten Meer und meldeten Angriffe auf Öltanker und Ölinfrastruktur des Königreichs. Saudi-Arabien griff seinerseits Ziele in von den Huthis kontrollierten Gebieten an.

Ende Juli gründete Riad mit mehreren Staaten ein neues Bündnis zur Sicherung der Schifffahrt im Roten Meer und in der Meerenge Bab al-Mandab. Die international anerkannte Regierung des Jemen hatte den Huthis vorgeworfen, Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen im Roten Meer und durch die Meerenge erheben zu wollen.

Bab al-Mandab zählt zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt. Seit Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs durch Teheran hat die Seeroute weiter an Bedeutung gewonnen. Saudi-Arabien nutzte sie etwa als Alternativroute für seine Ölexporte.

Im Jemen hatte eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition seit 2015 die Regierung im Kampf gegen die Huthis unterstützt. Seit einer von der UNO vermittelten Waffenruhe im Jahr 2022 waren die Kämpfe weitgehend zum Erliegen gekommen. Die jüngsten gegenseitigen Angriffe drohen diese faktische Feuerpause zu beenden.

Quelle: ntv.de, lme/AFP

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