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Startseite»Nachrichten»Trump-Freund mit Attacke: WM-Chef zu Infantino-Gegnern: „Sollen sich Kopf untersuchen lassen“
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Trump-Freund mit Attacke: WM-Chef zu Infantino-Gegnern: „Sollen sich Kopf untersuchen lassen“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Trump-Freund mit Attacke

WM-Chef zu Infantino-Gegnern: „Sollen sich Kopf untersuchen lassen“

14.08.2026 | 18:19 Uhr

Andrew Giuliani, der Chef der WM 2026, stellt sich hinter Gianni Infantino und greift die Kritiker des FIFA-Präsidenten scharf an. Der Trump-Freund wird ausfällig und poltert von „dümmsten Entscheidungen“.

Nach US-Präsident Donald Trump hat auch WM-Chef Andrew Giuliani die Kritiker von Gianni Infantino scharf attackiert. Sollte der FIFA-Präsident im kommenden Jahr nicht einstimmig wiedergewählt werden, „dann sollte jeder, der gegen ihn gestimmt hat, sich den Kopf untersuchen lassen“, sagte Giuliani, der die Taskforce des Weißen Hauses für die WM im Sommer geleitet hatte, dem Portal The Athletic.

Infantino, der durch seinen inzwischen verworfenen Investorenplan massiv in die Kritik geraten ist, habe mit der WM in Nordamerika „das größte globale Sportereignis aller Zeiten ohne Zwischenfälle auf die Beine gestellt“, führte Giuliani aus. Für jeden Verbandschef, der darüber nachdenke, dem Schweizer die Unterstützung bei der Wahl im März 2027 zu versagen, „wäre das wahrscheinlich eine der dümmsten Entscheidungen seines Berufslebens“.

Auch Trump stärkte Infantino

Die Kontinentalverbände aus Europa, Asien sowie Nord- und Mittelamerika haben den Ton gegenüber Infantino verschärft, einzelne nationale Verbände aus den Konföderationen haben dem FIFA-Chef dennoch Unterstützung zugesagt. Ein möglicher Gegenkandidat hat sich bislang nicht aus der Deckung gewagt.

Trump hatte Infantino in der Vorwoche gestärkt und vor einem „schrecklichen Fehler“ gewarnt. Giuliani betonte, dass er vor der Berichterstattung nichts über den Investorenplan des FIFA-Chefs gewusst habe. Infantino hatte geplant, Anteile an FIFA-Turnieren an private Investoren zu verkaufen, unter anderem an den Bruder von Trumps Schwiegersohn.

„Manche Menschen sind neidisch, wenn jemand sehr viel erreicht“, sagte Giuliani. Der Weltverband erwirtschaftete mit der WM in den USA, Mexiko und Kanada Rekordeinnahmen von rund 13 Milliarden Euro. Was Infantino für die FIFA geleistet habe, „ist, dass er sie auf ein ganz neues Niveau gehoben hat, das sie wahrscheinlich nicht für möglich gehalten hätten“.

Verwendete Quellen: ntv.de, dbe/sid

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