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Startseite»Nachrichten»Trump will „keine Frist setzen“: US-Kampfjet setzt Tanker vor iranischem Hafen mit Schüssen außer Gefecht
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Trump will „keine Frist setzen“: US-Kampfjet setzt Tanker vor iranischem Hafen mit Schüssen außer Gefecht

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Trump will „keine Frist setzen“US-Kampfjet setzt Tanker vor iranischem Hafen mit Schüssen außer Gefecht

Donald Trump erklärte die Waffenruhe in der vergangenen Woche für beendet. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Seit Tagen greift das US-Militär iranische Ziele an und setzt nun auch die Hafen-Blockade durch – notfalls gewaltsam. Ein US-Kampfflugzeug schießt auf einen Öltanker. Bei den angedrohten Brücken-Angriffen rudert Trump dagegen leicht zurück.

US-Präsident Donald Trump drohte Teheran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur, sollte die iranische Führung nicht zurück an den Verhandlungstisch kommen. Doch auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginne, äußerte sich Trump wenige Stunden später nur schmallippig: „Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.“

Am Dienstag hatte Trump noch gesagt, nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News in Richtung Teheran. Trump kündigte zudem in den kommenden Nächten weitere Attacken an.

Die US-Armee hat daraufhin die fünfte Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten iranische Fähigkeiten ausgeschaltet werden, welche die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohten, erklärte das Regionalkommando Centcom bei X. Später meldete das US-Militär zudem, dass ein US-Kampfflugzeug auf einen unbeladenen Öltanker geschossen und ihn außer Gefecht gesetzt habe, als dieser versucht habe, die US-Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen.

Das US-Kampfflugzeug habe „Hellfire-Raketen in den Schornstein des Schiffs abgefeuert“, teilte Centcom mit. „Das Schiff ist nicht länger auf dem Weg in den Iran.“ Bei dem Tanker habe es sich um die unter der Flagge von Curaçao fahrende „M/T Belma“ gehandelt. Es war das erste Mal, dass die US-Armee seit der Wiedereinsetzung der Blockade iranischer Häfen ein Schiff gewaltsam stoppte.

Das US-Militär ist seit Dienstag wieder dazu übergegangen, Schiffe, die iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren, zu blockieren. Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Trotz der jüngsten Eskalation dauern die Vermittlungsbemühungen an. Trump erklärte die Waffenruhe in der vergangenen Woche für beendet.

Quelle: ntv.de, bho/AFP/dpa

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