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Startseite»Nachrichten»„Tut echt weh“: Dauerrivalin schnappt Gose das EM-Gold auf letzten Metern weg
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„Tut echt weh“: Dauerrivalin schnappt Gose das EM-Gold auf letzten Metern weg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Tut echt weh“

Dauerrivalin schnappt Gose das EM-Gold auf letzten Metern weg

Bis zur letzten Bahn führen Isabel Gose und Maya Werner das Rennen über 400 Meter an. Doch dann zündet die Italienerin Simona Quadarella bei der Schwimm-EM den Turbo – und holt sich Gold. Für die Deutschen bleibt Silber und Bronze. Lukas Märtens schafft derweil eine bemerkenswerte Aufholjagd.

Isabel Gose hat EM-Silber über 400 Meter Freistil gewonnen. Die 24-Jährige schlug in Paris nach 4:02,41 Minuten genau 1,07 Sekunden hinter der überragenden Italienerin Simona Quadarella an, die erst auf der letzten Bahn an Gose vorbeizog. Dritte wurde Goses Teamkollegin Maya Werner, die 2,39 Sekunden langsamer war als die Siegerin. Damit gab es über alle drei langen Freistil-Strecken 400, 800 und 1500 Meter den gleichen Zieleinlauf.

Mit ihrer Zeit schwamm Gose nah an ihren deutschen Rekord heran. Dazu, dass sie erneut von Quadarella geschlagen wurde, sagte sie in der ARD: Bei dritten Mal „tut es echt weh“. Gose holte nach zweimal Silber über die noch längeren Freistilstrecken am letzten Wettkampftag in der französischen Hauptstadt nun ein drittes Silber. Im Freiwasser hatte Gose zudem Gold im Knockout Sprint und mit der Mixed-Staffel gewonnen.

Gose ist damit die erste deutsche Schwimmerin seit 20 Jahren, die bei einer Europameisterschaft fünfmal auf dem Podest stand. Doppel-Olympiasiegerin und Doppel-Weltmeisterin Britta Steffen hatte 2006 in Budapest ebenfalls fünf Medaillen gewonnen. Ihre 21 Jahre alte Teamkollegin Werner nimmt insgesamt dreimal Bronze aus Paris mit.

Lukas Märtens sicherte sich derweil über die gleiche Distanz in 3:44,57 Minuten Bronze hinter dem französischen Schwimmstar Leon Marchand (3:43,14) und dem Ungarn Oliver Papai (3:44,46). Der Olympiasieger lag das gesamte Rennen über zurück, erst auf der letzten Bahn robbte er sich wieder heran. Oliver Klemet ging auf Rang fünf (3:45,16) leer aus. Zuvor hatte 100-Meter-Weltmeisterin Anna Elendt über die 50 Meter Brust als Fünfte in 30,35 Sekunden verpasst.

Verwendete Quellen: ntv.de, ses/sid/dpa

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