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Startseite»Nachrichten»UN-Generaldebatte im September: New Yorks Bürgermeister Mamdani fabuliert über Festnahme Netanjahus
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UN-Generaldebatte im September: New Yorks Bürgermeister Mamdani fabuliert über Festnahme Netanjahus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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UN-Generaldebatte im SeptemberNew Yorks Bürgermeister Mamdani fabuliert über Festnahme Netanjahus

Zohran Mamdani wird aus Israel scharf kritisiert. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

Israelis Regierungschef Benjamin Netanjahu wird vom Internationalen Strafgerichtshof per Haftbefehl gesucht. Von der US-Regierung hat er trotzdem nichts zu befürchten. In New York hingegen würde der dortige Bürgermeister ihn am liebsten aus der UN holen lassen.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September. „Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört“, sagte Mamdani der „New York Times“. Er bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“. Gegen Netanjahu liegt seit November ein vom Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag ausgestellter Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor.

Mamdani räumte ein, dass er sich nicht sicher sei, ob er die Befugnis habe, die New Yorker Polizei anzuweisen, einen ausländischen Staatschef festzunehmen. Er bespreche die Angelegenheit jedoch mit seinen Rechtsberatern. „Was auch immer mir das Gesetz in New York City erlaubt, das werden wir tun“, sagte der Bürgermeister.

Die Generaldebatte der UN-Vollversammlung findet im September im UN-Hauptquartier in New York statt. Mamdani hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, die New Yorker Polizei zu entsenden, um Haftbefehle des IStGH gegen Staats- und Regierungschefs zu vollstrecken.

Israel wirft Mamdani Hamas-Unterstützung vor

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Danny Danon, übte scharfe Kritik an Mamdanis Aussagen. „Anstatt sich auf seine Aufgaben als Bürgermeister zu konzentrieren und der zunehmenden Welle des Antisemitismus in seiner Stadt entgegenzutreten, hat er sich dafür entschieden, Feindseligkeiten zu schüren und Schlagzeilen zu machen, indem er den Staat Israel angreift“, schrieb Danon im Onlinedienst X. Netanjahu werde dessen ungeachtet nach New York kommen und „voller Stolz vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen“.

Netanjahu hatte Mamdani kürzlich in einem Interview mit einem New Yorker Radiosender vorgeworfen, die islamistische Hamas zu unterstützen. „Ich glaube, insgeheim hasst er Amerika“, sagte er.

Quelle: ntv.de, rog/AFP

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