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Startseite»Nachrichten»Vor Angriff auf Hugging Face: KI-Agenten steuerten weitere Website von selbst an
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Vor Angriff auf Hugging Face: KI-Agenten steuerten weitere Website von selbst an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Vor Angriff auf Hugging FaceKI-Agenten steuerten weitere Website von selbst an

Die Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant weiter – und macht sich offenbar wiederholt selbstständig. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Ein KI-gesteuerter Hackerangriff auf die Plattform Hugging Face sorgt im Juli für Aufregung. Schnell übernimmt OpenAI die Verantwortung für den Fall. Nun teilt der US-Konzern mit, dass dies nicht der erste Vorfall dieser Art war.

Software auf Basis von KI-Modellen des US-Unternehmens OpenAI hat vor dem bereits bekannten Angriff auf die Plattform Hugging Face eine weitere Programmierer-Website eigenmächtig angesteuert. Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ von Freitag zielte die Software mittels Künstlicher Intelligenz bei einem Test auf die Programmierer-Website Rubygems ab. Demnach ereignete sich der Vorfall im Mai.

Ein Sprecher von OpenAI sagte, dass gemäß den Erkenntnissen des Unternehmens KI-Agenten Rubygems genutzt hätten, „um auf das Internet zuzugreifen, harmlose Aufgaben auszuführen und öffentlich zugängliche Informationen abzurufen“. Der Sprecher kündigte weitere Nachforschungen an. OpenAI untersucht den Vorfall gemeinsam mit Rubygems und den Forschern, die ihn entdeckt hatten.

Rubygems erklärte in einem Blogeintrag, infolge des Vorfalls hätten neu angelegte Konten vorübergehend ausgesetzt werden müssen. Bislang sei nicht klar, ob Künstliche Intelligenz hinter dem Vorfall stecke. „Unser Schwerpunkt liegt darauf, eine missbräuchliche Nutzung zu erkennen und zu verhindern, unabhängig davon, ob er von Menschen oder automatisierten Werkzeugen ausgeht“, erklärte Rubygems.

Nach dem Angriff auf Hugging Face im Juli hatte OpenAI bekannt gegeben, dass auch Konten bei vier weiteren „öffentlich zugänglichen Diensten“ geknackt worden seien. Die betroffenen Unternehmen nannte OpenAI nicht. Anfang September enthüllten Forscher, dass tausende KI-Agenten von OpenAI die deutschsprachige Programmierer-Website DSEwiki kaperten. Die EU-Kommission kündigte eine Überprüfung des Vorfalls an.

Quelle: ntv.de, nbr/AFP

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