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Startseite»Nachrichten»„Wir wollen das nicht“: Lorde macht ihrem Ärger über neue Spotify-KI Luft
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„Wir wollen das nicht“: Lorde macht ihrem Ärger über neue Spotify-KI Luft

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 19, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Wir wollen das nicht“Lorde macht ihrem Ärger über neue Spotify-KI Luft

Lorde ist nicht zufrieden mit dem Marktführer. (Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Spotifys neue KI-Funktion macht nicht alle glücklich. Neben Fans übt nun auch eine Künstlerin Kritik: Die Sängerin Lorde sieht auf mehreren Ebenen Probleme mit den automatischen Interpretationen.

Lorde hat scharfe Kritik an einer neuen KI-Funktion von Spotify geübt. Die Sängerin wirft dem Streamingdienst vor, mit automatisch generierten Song-Erklärungen nicht nur Fehler zu verbreiten, sondern auch die persönliche Interpretation ihrer Musik einzuschränken.

Die Funktion „About the Song“, die sich derzeit noch in einer Beta-Phase befindet, liefert Nutzerinnen und Nutzern zusätzliche Informationen zu den abgespielten Songs. Dafür fasst Spotify mithilfe künstlicher Intelligenz Inhalte aus verschiedenen Online-Quellen zusammen.

Auf Instagram machte Lorde ihrem Ärger Luft. „Hey Spotify, ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Das wollen wir nicht“, schrieb die Musikerin zu einem Screenshot der Funktion.

Konkret ging es um ihren Titel „Current Affairs“. Die KI-Zusammenfassung behauptete, Lorde habe den Song während ihrer „Ultrasound World Tour“ als Performance inszeniert, bei der sie sich bis auf die Unterwäsche auszog und sich von einer Tänzerin Wasser über den Bauch gießen ließ.

Laut Lorde war diese Beschreibung jedoch schlicht falsch. „Das ist nicht nur unzutreffend – es ist auch gar nicht der Song, bei dem ich das gemacht habe“, stellte sie klar. Darüber hinaus kritisierte sie das Grundprinzip der Funktion. Eine KI-generierte Erklärung direkt auf der Streamingplattform reduziere die Bedeutung eines Songs auf eine einzige Interpretation und nehme Hörerinnen und Hörern die Freiheit, sich selbst ein Bild zu machen. „Zumindest sollte es für Künstler möglich sein, sich dagegen zu entscheiden“, forderte die Sängerin.

Spotify entfernte den beanstandeten Text kurze Zeit später. Gegenüber „Pitchfork“ erklärte das Unternehmen, die Funktion sei entwickelt worden, weil viele Fans mehr über die Geschichten hinter den Songs erfahren wollten. Da sich „About the Song“ noch in der Testphase befinde, stammten die Informationen aus verschiedenen Artikeln im Internet. Fehler würden schnell korrigiert – so auch im Fall von Lorde. „Es ist uns wichtig, die Informationen richtig darzustellen“, teilte Spotify mit.

Quelle: ntv.de, toh/spot

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