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Politik

Was es für Familien bedeutet, wenn der Bauträger pleite geht

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 9, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Stand: 09.05.2026 • 08:36 Uhr

Wenn ein Bauträge pleite geht, kann der Traum vom Eigenheim schnell zum Albtraum werden. Für viele Bauherren sind Schulden, Unsicherheit und das Leben auf einer Baustelle die Folge.

In Büttelborn-Worfelden sollten 16 Eigentumswohnungen und vier Reihenhäuser entstehen – geplant war die Fertigstellung bis Mitte 2022. Auch Emanuele und Sarah Monaco investierten 2020 in das Projekt. Für sie war der Immobilienkauf eine bewusste Entscheidung: eine Absicherung für die Zukunft und ein gemeinsames Zuhause, rechtzeitig zur Hochzeit.

Zunächst lief alles nach Plan. Doch Anfang 2023 kam der Schock: Der Generalunternehmer, die RLH Wohnungsbau GmbH, meldete Insolvenz an. Die Bauarbeiten wurden sofort eingestellt.

Von da an wurde die Situation für die Käufer zunehmend unübersichtlich. Ansprechpartner wechselten, die Kommunikation brach ab, und niemand konnte sagen, wie es weitergeht.

Wachsendes Problem in der Branche

Dabei sind solche Fälle längst keine Einzelfälle mehr. Die Zahl der Insolvenzen im Baugewerbe steigt laut Zahlen vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) seit Jahren. Allein im März 2026 wurden Deutschlandweit 258 Fälle registriert.

Für die Familie Monaco ist die Lage dramatisch: Über 400.000 Euro haben sie bereits investiert – Geld, das sie nun bei der Bank abbezahlen müssen, obwohl sie keine fertige Immobilie besitzen.

Ähnlich geht es Familie Oldelehr. Sie haben rund 280.000 Euro investiert, etwa die Hälfte davon finanziert über einen Kredit. Statt eines Eigenheims stehen sie nun vor einer Bauruine – und zahlen trotzdem weiter monatliche Raten.

Verbraucher tragen das größte Risiko

Rechtsexpertin Manuela Reibold-Rolinger vom Bauherren-Schutzbund sieht ein grundlegendes Problem: In solchen Konstruktionen seien Verbraucher die schwächsten Glieder.

Viele Bauherren hätten ihr gesamtes Erspartes investiert und stünden nun vor einer doppelten Belastung – Kreditraten und Miete gleichzeitig, ohne ein nutzbares Zuhause. Zwar gebe es rechtliche Schutzmechanismen wie die Makler- und Bauträgerverordnung, doch in der Praxis griffen diese oft nicht ausreichend.

Ein weiteres Problem: Häufig zahlen Käufer zu früh und zu viel. Ohne fachliche Begleitung sei es schwer zu beurteilen, ob ein Bauabschnitt wirklich erreicht wurde. So entstünden schnell hohe Überzahlungen – im Fall Worfelden insgesamt 4,25 Millionen Euro statt der ursprünglich geplanten 2,25 Millionen.

Schäden auch bei Nachbarn

Manche Folgen betreffen nicht nur die Käufer selbst. Ein benachbartes Haus wurde durch die Bauarbeiten schwer beschädigt. Dadurch, dass auf der Baustelle überall Wasser steht, hat sich das Nachbargebäude verformt und muss seitdem abgestützt werden. Teile des Grundstücks sind aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro – ein Schaden, für den niemand aufkommen möchte oder sich verantwortlich fühlt. Die Betroffenen stehen bislang allein da.

Trotz allem wollen viele Betroffene nicht aufgeben. Sie sind bereit, den Bau auf eigene Kosten fortzusetzen. Doch ein entscheidendes Hindernis bleibt: die sogenannte Globalgrundschuld.

Solange die finanzierende Bank diese nicht freigibt, können die Käufer nicht als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden. Im Fall Büttelborn teilt die zuständige Bank – die Frankfurter Volksbank – nur mit, „dass verschiedene Optionen geprüft werden – konkrete Entscheidungen stehen noch aus“.

Nach Einschätzung von Rechtsanwältin Manuela Reibold-Rolinger verweigern Banken eine Freigabe häufig aus wirtschaftlichen Gründen. Für die Betroffenen kann das bedeuten, dass die Baustellen über lange Zeit im unfertigen Zustand bleiben – bis einige Bauherren schließlich resignieren.

Kampf um ein Zuhause

Für die Familien in Büttelborn kommt Aufgeben jedoch nicht infrage. Unterstützung erhalten sie inzwischen auch von der Gemeinde. Gemeinsam versuchen sie, eine Lösung mit der Bank zu erreichen.

Denn nur wenn die Grundschuld gelöscht wird, kann der Bau weitergehen. Und nur so besteht die Chance, dass rund 20 Familien endlich zur Ruhe kommen und ihr Zuhause fertigstellen können.

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Dr. Heinrich Krämer
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