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Problem-Park in Berlin: Kann ein Zaun Kriminalität verhindern?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 14, 2026Keine Kommentare6 Minuten Lesezeit
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Problem-Park in BerlinKann ein Zaun Kriminalität verhindern?

14.05.2026, 12:57 Uhr Von Max Patzig
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Seit 1. März werden jeden Abend die Tore des Görlitzer Parks abgeschlossen. (Foto: dpa/Fabian Sommer)

Der Görlitzer Park in Berlin hat eine „deutschlandweit einzigartige Problemdimension“. Die Politik will diese mit einem Zaun in den Griff kriegen. Erste Zahlen deuten keinen bahnbrechenden Erfolg an. Kriminalisten regen einen anderen Ansatz an.

Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist mehr als nur ein Naherholungsgebiet im belebten Stadtviertel: In der Hauptstadt sind die 14 Hektar Grünfläche sowie der angrenzende Wrangelkiez berüchtigt für Gewaltverbrechen und Drogenhandel. Um der Probleme Herr zu werden und den Park wieder für Familien attraktiv zu machen, wurden im März Öffnungszeiten eingeführt. Die Stadtpolitik hofft, mit dieser Maßnahme für sinkende Kriminalitätszahlen im „Görli“, wie die Grünfläche liebevoll genannt wird, sorgen zu können.

Dass der Park nachts abgeschlossen werden soll (täglich 23 bis 6 Uhr, im Winter bereits ab 22 Uhr), geht auf eine Initiative der Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel nach einer angeblichen Gruppenvergewaltigung im Sommer 2023 zurück. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf das Tempelhofer Feld, das zu diesem Zeitpunkt bereits in den Nachtstunden abgeschlossen wurde. Dasselbe Vorgehen könnte der Polizei auch am Görlitzer Park „helfen“, sagte sie. Innensenatorin Iris Spranger von der SPD und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner von der CDU griffen die Idee auf. Widerstand kam von den Grünen und Linken, dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und verschiedenen Anwohner-Initiativen. Noch immer läuft ein Verfahren vor Gericht.

Die Berliner Polizei geht nach den ersten zwei Monaten mit Toren und Zäunen tatsächlich davon aus, dass die Maßnahmen „grundsätzlich dazu geeignet sind“, Kriminalität einzudämmen, erklärt die Behörde auf Anfrage von ntv.de. Sie spricht von einem möglichen „wesentlichen“ Rückgang bei „Tatgelegenheitsstrukturen“ und prognostiziert weniger Straftaten am und im Görlitzer Park. Es gebe also weniger Möglichkeiten, kriminell zu werden, sind die Ermittler überzeugt. Sie geben jedoch zu bedenken, dass die Schließzeit „von nur wenigen Stunden täglich“ zu kurz sein könnte, um bereits jetzt einen Effekt zu spüren.

Trotz der Gegenwehr im Viertel befürwortet Sebastian Fiedler, innenpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, ein Festhalten am Versuch mit Toren und Zäunen. „Der Status quo konnte ja nicht so bleiben“, sagt der frühere Kriminalhauptkommissar im Gespräch mit ntv.de. Er bezeichnet den Görlitzer Park als „einzigartig in Deutschland“. Es gebe nicht viele Flächen, „die solch ein räumliches Ausmaß haben und gleichzeitig eine solche Problemdimension“. Auf den Versuch „kommt es jetzt an. So viele Handlungsalternativen hat man da nicht.“

Keinen großen Erfolg vom Zaun erwartet hingegen Carsten Milius vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK). Leute kämen in den Park oder den Wrangelkiez, eben weil sie Drogen kaufen wollten. „Das ist ein urkapitalistisches Phänomen dort“, sagt er ntv.de. „Sie haben ein Angebot und eine Nachfrage.“ Sperrt man den Park nun ab, verdränge das die Anbieter nur in das Szene- und Wohngebiet.

Geringer Kriminalitätsrückgang

In den ersten beiden Monaten mit den neuen Öffnungszeiten (1. März bis 30. April) geht die Kriminalität in Park und Kiez verglichen mit dem Vorjahreszeitraum laut Polizeiangaben um 3,65 Prozent zurück. Die meisten Ermittlungsverfahren werden nach wie vor wegen Straftaten in Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz, Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz und Cannabisgesetz eingeleitet. Die Anzahl derer sinkt nur leicht um 11 Prozent. Auf Platz zwei in der Görli-Kriminalitätsstatistik steht ebenfalls unverändert der „Einfache Diebstahl“ (minus 15 Prozent).

Ein Erfolg ist nicht von der Hand zu weisen: Gab es im März und April 2025 noch insgesamt drei erfasste Straftaten aus dem Bereich Vergewaltigungen sowie sexuelle Nötigungen und Übergriffe, waren es im März und April dieses Jahres null. Bei „weiteren Sexualdelikten“ stieg die Anzahl allerdings leicht von zwei auf drei.

Die ntv.de vorliegenden Daten aus der polizeilichen Eingangsstatistik zeigen allerdings auch, dass der Zaun drastische Zunahmen bei bestimmten anderen Vergehen mit sich bringt. Bei Fällen des besonders schweren Diebstahls (plus 75 Prozent), der Nötigung/Freiheitsberaubung/Bedrohung (plus 82 Prozent) und des Ladendiebstahls (plus 267 Prozent) gibt es deutliche Anstiege. Ebenso – und das war wohl abzusehen bei all dem Protest gegen Zaun und Tore – steigt die Anzahl der Ermittlungen in Bezug auf Sachbeschädigungen an. Sie haben sich mehr als verdoppelt.

„Polizei löst das Problem nie“

Dass im Viertel jetzt deutlich mehr gestohlen wird, liegt für den SPD-Politiker Fiedler auf der Hand: „Crack-Abhängige müssen super oft Konsumvorgänge starten, bis zu jede halbe Stunde teilweise“, erklärt er. Mangels legalem Angebot müssten Betroffene im Umfeld klauen, um sich ihre Drogen finanzieren zu können. „In Wahrheit löst die Polizei das Problem nie“, sagt Fiedler. Man müsse Lösungen schaffen, dass Abhängige medizinische Stoffe erhalten können, die ihre Sucht stillen. Nur so könnten sie aus dem Teufelskreis entkommen. Doch bisher gibt es kein Ersatzprodukt für Crack. „Die Polizei versucht das irgendwie in den Griff zu kriegen, aber sie ändert ja nichts an den Abhängigkeiten, die dahinterstecken.“

Und das Problem geht noch weiter, verdeutlicht der Kriminalbeamte Milius, der selbst fünf Jahre in der Brennpunktinspektion im Einsatz war. Er spricht von einer „Vergeudung von Steuergeld“, wenn Polizeibeamte gegen den Besitz und Handel von Kleinstmengen vorgehen müssten. „Das Verhältnis von Arbeitskraft, um einen Dealer in den Knast zu bringen, im Vergleich zu dem, was das hintenrum ausmacht, ist albern“, macht er deutlich. „Ob ich am Görli einen Dealer festnehme oder nicht, ändert überhaupt nichts.“ Solch ein Dealer säße zwar auch mal drei Monate in Untersuchungshaft, doch er werde auf der Straße sofort durch einen neuen ersetzt. Es fehle an Manpower, um gegen die Strukturen des illegalen Drogenhandels vorzugehen, „weil wir pro Jahr Tausende von Kleinanzeigen wegen Drogenbesitzes bearbeiten müssen“.

Polizei „befeuert Drogenkriminalität“

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter regt einen Wandel in der Strafverfolgung an. „Polizeibeamte finden irgendeinen Junkie, den kontrollieren sie und der hat ein Kügelchen Heroin dabei – dann sind sie von Amts wegen verpflichtet, den anzuzeigen wegen eines Heroinverstoßes. Das ist eine Anzeige, die können sie sich im Prinzip auch sparen. Das ist einfach nur Papiervergeudung, aber sie müssen sie schreiben und ihm das Kügelchen wegnehmen“, führt Milius aus. „Der geht dann natürlich zu seinem Dealer und holt sich das nächste Kügelchen. Das heißt also: Jedes Mal, wenn sie einem Konsumenten die Drogen wegnehmen amtlicherseits, befeuern sie die Drogenkriminalität.“

Ob jetzt Heroin, Crack und Co. direkt legalisiert werden sollte, will der BDK nicht entscheiden. Dafür gebe es Gesundheits- und Innenpolitik. Doch die müsse sich dem Thema annehmen. „Solche Fälle mit dem Strafrecht zu verfolgen, ist zum Scheitern verurteilt“, sagt Milius. Letztlich gehe es nur um sogenannte Selbstschädigung. „Das ist ein freies Land und es ist mein Recht, mich selbst zu schädigen. Wenn ich jetzt ein Küchenmesser nehme und mir in den Bauch ramme, ist es völlig legal. Aber das ist eine viel größere Selbstschädigung, als wenn ich einmal Heroin nehme“, erklärt Milius.

In der Bundespolitik wird bereits über diesen gesetzlichen Zwiespalt gesprochen. Fiedler sagt, seine SPD versuche, „diese Debatte hinter den Kulissen in Gang zu setzen“. Er selbst befürworte die portugiesische Position, wo das Strafrecht nicht mehr bei den Konsumenten ansetzt, sondern bei den Dealern. Die Beamten würden entlastet werden und könnten sich der Suche nach den Hintermännern widmen und die Strukturen im illegalen Rauschgifthandel bekämpfen. Fiedler sagt: „Das heißt nicht Legalisierung, aber ist ein Punkt, der schon hilft“.

Quelle: ntv.de

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