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Politik

Katholikentag in Würzburg: Wie politisch kann Kirche noch sein?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 14, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Stand: 14.05.2026 • 18:10 Uhr

Beim Katholikentag unterstreicht die Kirche: Sie will sich einmischen in die Politik. Doch ausgerechnet in der ihr nahestehenden Union wird immer schärfer diskutiert, wie viel Einfluss die Kirche nehmen darf.


Korbinian Bauer

Würzburg ist dieser Tage der place to be für die Politprominenz der Republik: der Kanzler, der Bundespräsident, der bayerische Ministerpräsident und die Bundestagspräsidentin geben sich mit zahlreichen Bundes- und Landtagsabgeordneten beim 104. Katholikentag die Klinke in die Hand.

„Der Katholikentag hat immer eine starke politische Dimension“, macht Gastgeberbischof Franz Jung den eigenen Anspruch zum Auftakt deutlich. Das Treffen stehe für die Gemeinschaft der Christen, die auch nicht an nationalen Grenzen ende: „Die großen Zukunftsfragen werden wir nur alle gemeinsam lösen können und nicht durch nationale Abschottung und binnenorientierte Engstirnigkeit.“

Doch wie viel Mitspracherecht wird der katholischen Kirche von der Politik noch zugestanden? Mit rund 19 Millionen Gläubigen gehört sie immer noch zu den mitgliederstärksten Organisationen der Republik. Doch die Zahlen sinken und damit auch der Einfluss, den die Kirche auch als moralische Institution auf Politik und Gesellschaft nehmen kann.

Kritik an der Kirche kommt aus der Union

Gerade aus der sich selbst als kirchennah verstehenden Union haben im vergangenen Jahr immer wieder prominente Stimmen Kritik an der Kirche geübt. So forderte etwa Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), die Kirche solle weniger Stellung zu tagesaktuellen Themen wie der Debatte um ein Tempolimit beziehen – dafür zahle sie ihre Kirchensteuer nicht.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte damals davor, dass es für die Kirche finanziell negative Folgen haben könnte, wenn sie sich zu kritisch gegenüber der Politik äußert. „Kirche ist keine NGO“, legte er unmittelbar vor dem Katholikentag nach.

Laien fordern stärkeres politisches Engagement

Doch schon bei dessen Auftakt wird deutlich, dass Bischöfe und vor allem Laien das grundsätzlich anders sehen. „Wir müssen uns einmischen“, forderte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp. Kirche müsse politisch sein und sich zur Menschenwürde, zur Solidarität und zu konkretem Handeln in der Not der Zeit bekennen. Der Auftrag dazu finde sich in der Bibel, so Deutschlands oberste Laienvertreterin.

In einer gemeinsamen Erklärung betonen auch die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs, und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, gerade Kirchen seien „Orte, an denen Menschen einander zuhören, Unterschiede aushalten und gemeinsam nach Lösungen suchen“. Willmer wies außerdem darauf hin, dass der christliche Glaube nicht an eine bestimmte kulturelle oder politische Ordnung gebunden sei.

Ohne Spannungen kein Katholikentag

Spannungen zwischen der Kirche und den politisch Verantwortlichen gab es in der Vergangenheit immer wieder. Ohne sie würde es heute auch keinen Katholikentag geben. Der hat seinen Ursprung im Jahr 1848, als sich die erste „Generalversammlung des katholischen Vereins Deutschlands“ in Mainz traf. Christen reagierten damit auf die staatliche Einmischung in kirchliche Angelegenheiten im sogenannten Kulturkampf unter Bismarck und stärkten sich im Widerstand gegen staatliche Repressionen und Bevormundung.

Die Kirche ist also seit mehr als 150 Jahren eng mit der Entstehung und Verteidigung der deutschen Demokratie verbunden. Nur aufgrund der NS-Diktatur pausierte der Katholikentag für mehrere Jahre. 1933 hatten die Nationalsozialisten eine „Treueerklärung für Führer und Reich“ bei der Veranstaltung gefordert – die Verantwortlichen sagten das Treffen lieber ab.

Kirchen stellen sich klar gegen die AfD

Heute sehen katholische Vertreter die größte demokratische Gefahr in einem gesellschaftlichen Rechtsruck. Mehrfach betonten die deutschen Bischöfe in der Vergangenheit, dass Christsein nicht damit vereinbar sei, AfD zu wählen.

Das ist auch der Grund, warum die größte deutsche Oppositionspartei auf dem Katholikentag nicht beteiligt ist: Die meisten Positionen der Partei seien nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar, so ZdK-Präsidentin Stetter-Karp. Mit Anhängern der AfD komme man aber gerne ins Gespräch und scheue auch nicht vor kontroversen Debatten zurück.

Mit Material von den Nachrichtenagenturen KNA, epd und dpa

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