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Startseite»Nachrichten»Fans sauer: „Danke für nichts“: Eintracht Frankfurt wirft Trainer Albert Riera raus
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Fans sauer: „Danke für nichts“: Eintracht Frankfurt wirft Trainer Albert Riera raus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 17, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Fans sauer: „Danke für nichts“Eintracht Frankfurt wirft Trainer Albert Riera raus

Albert Riera ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH)

Eintracht Frankfurt beendet das Missverständnis mit Albert Riera: Der Fußball-Bundesligist und der Spanier trennen sich kurz nach dem letzten Spiel. Riera hatte binnen weniger Monate Teile der Mannschaft und der Fans gegen sich aufgebracht.

Erst im Februar übernahm Albert Riera den Fußball-Bundesligisten Eintracht, nicht mal vier Monate später ist der Spanier bei den Hessen schon wieder Geschichte: Nach einer völlig enttäuschenden Rückrunde verkündete Eintracht Frankfurt am Sonntagabend die Trennung von dem Spanier, dem am Ende komplett der Rückhalt im Verein und dem Umfeld der Mannschaft fehlte.

„Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt“, verkündete Sportvorstand Markus Krösche, der den Ex-Profi aus Celje als Nachfolger von Dino Toppmöller an den Main geholt hatte. „Nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten.“

Riera hatte in seiner kurzen Amtszeit Teile der Mannschaft und der Fans gegen sich aufgebracht, während des 2:2 am 34. Bundesliga-Spieltag gegen den VfB Stuttgart prangte am Zaun der Fankurve ein Banner mit der Aufschrift „Nada de gracias, Alberto“ (Danke für nichts, Alberto). Als Achter in der Abschlusstabelle verpassten die Hessen nicht nur die angestrebte Qualifikation für die Champions League deutlich, sondern qualifizierten sich erstmals seit sechs Jahren überhaupt nicht für einen internationalen Wettbewerb. In 14 Bundesligaspielen holte Riera nur vier Siege.

„Übernehme Verantwortung“

„Ich übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse, und mein einziger Fokus lag in dieser Zeit darauf, die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen. Ich hatte das Gefühl, den Klub und die Spieler schützen zu müssen, und ich würde jederzeit wieder genauso handeln“, verabschiedete sich der zwölfmalige spanische Nationalspieler aus Frankfurt. „Denn ich war überzeugt, dass dies notwendig war, um den Fokus ganz auf den sportlichen Erfolg zu richten. Persönliche Interessen spielten für mich dabei keine Rolle.“

Zuletzt hatte Rieras Privatfehde mit Stürmer Jonathan Burkardt für Aufsehen gesorgt: Zunächst hatte der Trainer seinen Spieler wegen angeblich mangelnder Körperwerte von einem seiner Co-Trainer kritisieren lassen. Daraufhin kam es zum Eklat, als der Spanier einen „Bild“-Journalisten, der über den Vorfall berichtet hatte, beschimpfte. Burkardt wiederum rief Riera nach einem Treffer im Spiel gegen Borussia Dortmund (2:3) ein „Puta madre!“ (etwa: Hurensohn) zu – was Rieder Trainer mit einer Geldstrafe sanktionierte. Anschließend traf Burkardt gegen Stuttgart doppelt – beim letzten Auftritt von Albert Riera, den die Fans schon vor dem Spiel mit Pfiffen empfangen hatten.

Quelle: ntv.de, ter

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