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Startseite»Nachrichten»Iran-Krieg trifft Stellenmarkt: Indeed meldet Minus in Deutschland
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Iran-Krieg trifft Stellenmarkt: Indeed meldet Minus in Deutschland

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Minus 5,6 ProzentIran-Krieg spielt Europas Stellenmärkten übel mit

In vielen Ländern Europas wird aktuell weniger gesucht. (Foto: picture alliance / Weingartner-Foto / picturedesk.com)

Unsicherheit führt zu wirtschaftlicher Zurückhaltung. Das zeigt sich auch auf der Suche nach Arbeit. Der Krieg im Iran führt sorgt für weniger offene Jobs in großen Volkswirtschaften wie Deutschland und Frankreich. Bedenklich ist die Wende auch für den deutschen Ausbildungsmarkt.

Der Iran-Krieg und seine Auswirkungen haben die Stellenmärkte in großen Teilen Europas durcheinandergewirbelt. Die Jobseite Indeed verzeichnete einen durchschnittlichen Rückgang der Stellenausschreibungen um 5,6 Prozent in neun Ländern. In Deutschland lag das Minus bei 4,6 Prozent.

Besonders starke Einbrüche gab es in Großbritannien (minus 7,4 Prozent), Irland (minus 7,1 Prozent) und Frankreich (minus 5,9 Prozent). Auch der Ausbildungsmarkt sei eingeknickt- entgegen des saisonüblichen Trends. Einziger Lichtblick blieb Spanien mit einem Plus von 4,1 Prozent.

In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres sei die Zahl der Stellenausschreibungen noch gestiegen. Im März sei es synchron mit Kriegsbeginn zu einem Einbruch gekommen, heißt es in der Untersuchung der Indeed-Ökonomin Virginia Sondergeld. „Die Zeichen stehen derzeit weiterhin eher auf Abwarten als auf Aufbruch“, betonte sie.

„Noch zu Jahresbeginn gab es die berechtigte Hoffnung, dass der europäische und insbesondere der deutsche Stellenmarkt seine Schwächephase bald überwindet“, sagte die Arbeitsmarkt-Expertin. Infolge des geopolitischen Schocks durch den Iran-Krieg seien länderübergreifend Konjunktur- und Arbeitsmarktprognosen abgesenkt worden. „Die Hoffnung auf baldige Erholung ist vorerst ausgebremst“, sagte Sondergeld.

Auf dem deutschen Ausbildungsmarkt sei ein positiver Effekt im ersten Quartal vollständig ausgeblieben. Das Angebot an Ausbildungsstellen sei im Jahresvergleich um 3,7 Prozent gesunken. Ein Jahr zuvor stand noch ein sattes Plus von 6,2 Prozent zu Buche.

Quelle: ntv.de, lwe/dpa

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