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Startseite»Nachrichten»Traumwelt in der Manege: Circus Roncalli setzt auf Artisten, Clowns und viel Nostalgie
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Traumwelt in der Manege: Circus Roncalli setzt auf Artisten, Clowns und viel Nostalgie

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 18, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Traumwelt in der ManegeCircus Roncalli setzt auf Artisten, Clowns und viel Nostalgie

Das Circus-Theater feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumstour. (Foto: picture alliance/dpa)

Eines der bekanntesten Zirkus-Unternehmen Deutschlands feiert Jubiläum. Roncalli-Gründer Bernhard Paul erzählt, wie vor 50 Jahren alles anfing, und spricht über den Geruch von Sägemehl und seinen Wunsch-Spielort.

Artisten fliegen durch die Luft, Clowns tröten schräge Melodien, bunte Kostüme entfalten sich zu riesigen Blumen – und über allem liegt ein Duft von Popcorn: Im Circus Roncalli kann das Publikum für zweieinhalb Stunden in eine heile Welt entfliehen. „Dies ist einer der wenigen Orte, wo Kleinkinder und Intellektuelle gemeinsam lachen können“, sagt Direktor Bernhard Paul, der die Zuschauer in Köln begrüßt. Dort, an seinem Stammsitz, gastiert der Zirkus auch während seines 50-jährigen Jubiläums.

Ein paar Tage zuvor sitzt Paul an dem mächtigen dunklen Tisch in seinem mit allerlei Nippes und Kuriositäten ausgestatteten Haus, das sich auf dem Gelände des Zirkus-Winterquartiers in Köln-Mülheim befindet. Der Mann mit der wilden Mähne blickt zurück auf den 18. Mai 1976, als der Circus Roncalli seine Welturaufführung in Bonn feierte.

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Zirkus-Direktor Bernhard Paul trat früher selbst als Clown „Zippo“ auf. (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Noch am Premierentag den Kassenwagen gestrichen

„Ich kann mich noch an alles genau erinnern, jedes Detail, die Gesichter der Menschen, den Geruch von Sägemehl“, schwärmt der 78-Jährige. „Es war unwirklich. Ich habe seit meiner Kindheit davon geträumt, Zirkus zu machen – und dann ist es tatsächlich passiert.“ Alles sei erst auf den letzten Drücker fertig geworden – am Premierentag habe er noch den Kassenwagen gestrichen. „Ich hatte so viele Gefühle, die haben mich fast erschlagen.“

Als kleiner Junge sei er wegen seines Aussehens mit roten Haaren, Sommersprossen und Brille oft gehänselt worden, erzählt er. Ein Lichtblick sei es für ihn immer gewesen, wenn in seiner österreichischen Heimatstadt ein Zirkus Station machte. Die Zirkuskinder gingen für ein paar Tage mit ihm zur Schule. „Sie luden mich zu sich zum Essen ein, und der Vater saß als Clown geschminkt am Tisch. Ich habe mich auf einmal Zuhause gefühlt und wusste: Da gehöre ich eigentlich hin.“

Nach einer Durststrecke gelingt in Köln der Neustart

Nach seinem Grafikdesign-Studium schmeißt Paul seinen Job als Art Director und setzt seinen Kindheitstraum um. Zusammen mit dem Multimedia-Künstler André Heller entwirft er ein neuartiges Konzept aus konventionellen Zirkus-Elementen, Poesie und absurdem Theater. Doch schon kurz nach dem verheißungsvollen Auftakt in Bonn trennen sich die beiden Macher im Streit.

Für Paul beginnt eine längere Durststrecke, bis ihm der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger als Geldgeber zu Hilfe kommt. Mit der Premiere des Programms „Reise zum Regenbogen“ gelingt Roncalli 1980 in Köln der Neustart.

Anders als viele Konkurrenten setzt Paul verstärkt auf Nostalgie und Romantik. Er verziert Zirkuswagen mit goldenen Schnörkeln, überlegt sich ein Lichtkonzept, verpasst den Artisten maßgeschneiderte Kostüme und stellt Orchestermusiker ein. Im Programm gibt es neben Action auch verträumte Elemente: So ist der Schweizer Pantomime Pic mit seiner „Seifenblasen-Poesie“ jahrelang der Star des Zirkus.

Artistin-Lili-Paul-Roncalli-agiert-in-der-Manege-des-Circus-Roncalli-auf-dem-Neumarkt-Das-Circus-Theater-feiert-das-50-jaehrige-Bestehen-mit-einer-Jubilaeumstour
Artistin Lili Paul-Roncalli tritt bei der Jubiläumstour mit Kontorsionsperformances auf. (Foto: picture alliance/dpa)

Roncalli wird schnell größer und macht sich auch international einen Namen. 1986 gastiert er als erster westlicher Zirkus in Moskau. Später folgen Stationen in Sevilla, Brüssel, Amsterdam und schließlich New York. Eine Metropole steht noch auf Pauls Wunschliste: „Ich würde gerne mal in Paris spielen.“

Von Anfang an zieht es immer wieder Prominente zu Roncalli – nicht nur als Zuschauer, sondern teils auch in die Manege. Schauspieler Heinz Rühmann etwa singt dort 1984 sein „Lied vom Clown“. 1986 tritt die damalige Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth von der CDU als Clown auf, nachdem sie in der TV-Show „Wetten, dass..?“ eine Wette verloren hat. Ex-FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß mimt 2010 im Zirkus einen Ritter.

Seit 2018 keine Tier-Nummern mehr

Anfangs gehören noch Löwen oder Tiger zum Programm. Doch schon in den 1990er-Jahren schafft Roncalli Raubtiere und 2018 auch Pferde und Ponys ab. „Tiere im Zirkus – das war irgendwann aus der Zeit gefallen“, meint Paul. „Es gab dauernd Proteste von Tierschützern, das war einfach nichts mehr.“

Die meisten seiner Kollegen dagegen setzen nach wie vor auf Tier-Dressuren. „Tiere gehören zum klassischen Zirkus einfach dazu“, sagt Ralf Huppertz, Vorsitzender des Verbands deutscher Circusunternehmen (VdCU). Das Tierwohl sei gesichert: „Das Veterinäramt kommt auf jeden Platz und kontrolliert.“ Bundesweit gibt es nach Schätzung von Huppertz noch etwa 250 Zirkus-Unternehmen.

„Ich wollte immer ein Clown sein“

Roncalli – der offizielle Name lautet seit einiger Zeit Circus-Theater Roncalli – konzentriert sich seit Abschaffung der Tiere noch stärker auf Artisten und natürlich Clowns. Diese bildeten von Anfang an einen Schwerpunkt – wohl auch, weil der Chef ein besonderes Faible dafür hat: „Ich wollte immer ein Clown sein“, sagt Paul, der früher oft selbst als Clown „Zippo“ auftrat. Der italienische Star-Clown Francesco Caroli spielte bis kurz vor seinem Tod mehrere Jahre bei Roncalli, Weißclown „Gensi“ (Fulgenci Mestres) ist seit mehr als 20 Jahren dabei.

Aus dem Zirkus ist inzwischen längst ein großes Eventunternehmen mit mehreren Standbeinen geworden, etwa dem Düsseldorfer „Apollo“-Varieté. Roncalli veranstaltet Weihnachtsmärkte unter anderem in Hamburg und Hannover sowie Shows mit anderen Künstlern.

Zur Ruhe setzen will der umtriebige Paul sich absehbar nicht. „So lange ich klar denken kann und gesund bin, mache ich weiter“, sagt er. Die Nachfolge ist gesichert: Seine drei Kinder Adrian, Vivian und Lili sind bereits mit im Geschäft und sollen irgendwann ganz in die großen Fußstapfen ihres Vaters treten.

Quelle: ntv.de, Petra Albers, dpa

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