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Startseite»Nachrichten»Privater Schutz für Gesundheit: Das sind die besten Krankenzusatzversicherungen
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Privater Schutz für Gesundheit: Das sind die besten Krankenzusatzversicherungen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 21, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
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Privater Schutz für GesundheitDas sind die besten Krankenzusatzversicherungen

Bevor man sich für eine Krankenzusatzversicherung entscheidet, lohnt ein genauer Blick auf den eigenen Bedarf. (Foto: imago/sepp spiegl)

Gesetzlich Versicherte stoßen schnell an die Grenzen ihrer Finanzkraft: Zahnersatz, Zuzahlungen, Sehhilfen – das alles bleibt oft an ihnen hängen. Eine private Krankenzusatzpolice kann die Lücke schließen. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat für ntv Zahnzusatzversicherungen sowie Zusatztarife untersucht.

Der Markt für Krankenzusatzversicherungen wächst: Ende 2024 waren laut Verband der Privaten Krankenversicherung in Deutschland mehr als 31 Millionen Zusatzversicherungsverträge in Kraft – ein Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders gefragt sind Zahntarife: Auf sie entfallen fast zwei Drittel aller Zusatzversicherungen. Das Wachstum ist kein Zufall. Es zeigt, dass immer mehr Menschen verstehen: Was die gesetzliche Krankenkasse übernimmt, reicht für eine gute Versorgung oft nicht aus.

Was die gesetzliche Kasse nicht abdeckt

Ein einzelnes Zahnimplantat kostet in Deutschland je nach Region und Aufwand zwischen 2.000 und 4.000 Euro – manchmal mehr. Weil das eigentliche Implantat nicht zu ihren Pflichtleistungen gehört, beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse (GKV) nur mit einem geringen Festzuschuss für den Befund „fehlender Zahn“. Wer zwei oder drei Zähne ersetzen muss, sitzt schnell auf einem fünfstelligen Betrag.

Eine gute Zahnzusatzversicherung übernimmt in solchen Fällen den Großteil der Kosten – sofern der Tarif stark genug ist. Genau darin unterscheiden sich die Angebote erheblich.

Ähnliches gilt im Krankenhaus: Die freie Arztwahl, das Einzelzimmer, die Behandlung durch den Chefarzt – das alles ist ohne Zusatzschutz Privatsache. Wer im Ernstfall nicht auf Komfort und Wahlfreiheit verzichten möchte, braucht eine stationäre Zusatzversicherung. Und auch im ambulanten Bereich – bei Sehhilfen, Naturheilverfahren oder Vorsorge-Check-ups – bleibt die gesetzliche Kasse weit hinter dem zurück, was viele Versicherte erwarten.

Enorme Unterschiede bei den Tarifen

Bevor man sich für eine Krankenzusatzversicherung entscheidet, lohnt ein genauer Blick auf den eigenen Bedarf. Denn die Angebote unterscheiden sich massiv – in Leistung, Preis und Qualität. Das gilt besonders für die Zahnzusatzversicherung. „Insbesondere dann, wenn Zähne ersetzt werden müssen, kommen heute zahlreiche moderne Methoden und Materialien zum Einsatz. Da die GKV nur eine Grundversorgung leistet, sind hohe Eigenbeteiligungen vorprogrammiert“, erklärt Michael Franke, Geschäftsführer des Analysehauses Franke und Bornberg. Deshalb sei entscheidend, einen Tarif mit starkem Leistungsversprechen zu wählen.

So hat Franke und Bornberg getestet

Für ntv hat Franke und Bornberg eine umfassende Bewertung von Zahnzusatz-, stationären und ambulanten Krankenzusatzversicherungen vorgenommen. Grundlage ist das Produktrating des Analysehauses. Ausgezeichnet werden die Tarife mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Leistung und Preis gehen dabei im Verhältnis 70 zu 30 in die Gesamtbewertung ein – denn wer im Ernstfall auf hohen Eigenkosten sitzen bleibt, hat am falschen Ende gespart. Die Berechnungen beruhen auf einem einheitlichen Musterfall, der jeweils am Ende der Tabellen dargestellt ist.

Alterssprünge beim Beitrag beachten: Die Gesundheitskosten steigen mit dem Alter – und die Beiträge für Krankenzusatzversicherungen folgen diesem Verlauf. Tarife mit sogenannten Alterungsrückstellungen bauen im Laufe der Zeit ein Polster auf, das spätere Beitragserhöhungen abfedern soll. Tarife ohne Rückstellungen hingegen machen Alterssprünge – also abrupte Beitragserhöhungen – direkt sichtbar. Eine typische Sprungschwelle liegt beim Eintrittsalter 35. Franke und Bornberg hat deshalb das Eintrittsalter für den Musterfall auf 36 Jahre gesetzt, damit eine solche Erhöhung bereits eingepreist ist. Im stationären Bereich wurden ausschließlich Tarife mit Alterungsrückstellungen berücksichtigt, weil diese im Alter sonst zu teuer werden.

Die besten Zahnzusatzversicherungen

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(Foto: Franke und Bornberg)

Mit über 20 Millionen Verträgen sind Zahntarife die mit Abstand beliebteste Form der Krankenzusatzversicherung – und das aus gutem Grund. Ein zentrales Kriterium bei der Bewertung ist die Erstattung für Zahnersatz, also für Kronen, Brücken, Prothesen und Implantate. Der Erstattungssatz sollte mindestens 90 Prozent betragen. Alles darunter reicht in der Praxis nicht aus, um die Eigenkosten spürbar zu senken.

Doch hochwertiger Schutz bedeutet mehr als nur Zahnersatz. Auch Zahnbehandlungen im engeren Sinne sowie Prophylaxe-Leistungen wie die professionelle Zahnreinigung spielen eine wichtige Rolle. Für Familien mit Kindern gilt außerdem: Eine Kostenübernahme für Kieferorthopädie – also für Zahnspangen und verwandte Behandlungen – sollte eingeschlossen sein.

Die besten stationären Zusatzversicherungen

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(Foto: Franke und Bornberg)

Knapp 7 Millionen Menschen haben Ende 2024 eine Zusatzversicherung für Wahlleistungen im Krankenhaus abgeschlossen – Tendenz steigend. Bei den stationären Tarifen standen im Test Angebote im Fokus, die wichtige Wahlleistungen abdecken: die freie Arztwahl – ob Chefarzt oder Spezialist -, die Unterbringung im Einbettzimmer sowie eine Erstattung, die über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) hinausgeht.

Wichtig ist zudem die Kostenübernahme für ambulante Operationen sowie das sogenannte Rooming-in – also die Möglichkeit, bei Kindern eine Begleitperson im Krankenhauszimmer unterzubringen.

Die besten ambulanten Zusatzversicherungen

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(Foto: Franke und Bornberg)

Mit gut 9 Millionen Verträgen sind ambulante Zusatztarife das zweitgrößte Segment – und das Angebot ist besonders vielfältig. Franke und Bornberg hat für den ntv-Test Tarife geprüft, die Sehhilfen, Naturheilverfahren und Vorsorgeuntersuchungen umfassen.

Bei Sehhilfen gilt: Ein guter Tarif erstattet innerhalb von zwei Jahren mindestens 350 Euro – sowohl für Brillen als auch für Kontaktlinsen. Bei Naturheilverfahren übernimmt ein starker Tarif alle Behandlungen nach dem Hufelandverzeichnis – dem anerkannten Katalog alternativer Heilmethoden. Und bei Vorsorgeuntersuchungen sollten mindestens 500 Euro pro Jahr für Check-ups und Untersuchungen erstattet werden; Schutzimpfungen sollten grundsätzlich eingeschlossen sein.

Zahnersatz, Krankenhaus, Sehhilfen – die gesetzliche Kasse deckt den Grundbedarf, nicht den Ernstfall. Wer die Lücke gezielt schließen will, findet im ntv-Vergleich von Franke und Bornberg Tarife, die Leistung und Preis sinnvoll verbinden.

Quelle: ntv.de, awi

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