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Startseite»Nachrichten»Luftalarm über Kuwait: Irans Revolutionsgarden melden Angriff auf US-Stützpunkt
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Luftalarm über Kuwait: Irans Revolutionsgarden melden Angriff auf US-Stützpunkt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Luftalarm über KuwaitIrans Revolutionsgarden melden Angriff auf US-Stützpunkt

Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik schon mehrmals Geschosse auf Kuwait. (Foto: picture alliance/dpa)

Die Verhandlungen über ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der Waffenruhe im Iran stocken. Jetzt melden die USA und der Iran jeweils neue Angriffe. Im Fokus der iranischen Angriffe steht offenbar erneut der Golfstaat Kuwait.

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen Stützpunkt angegriffen, der von der US-Armee für Angriffe genutzt worden sei. Der Standort wurde von iranischen Staatsmedien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden nicht genannt. Kuwaits Militär hatte kurz zuvor erklärt, dass seine Luftverteidigung auf einen Drohnen- und Raketenangriff reagiere. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee.

Wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen ist im Golfstaat Kuwait am Morgen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee bei X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.

Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar feuerten die Streitkräfte der Islamischen Republik jedoch schon mehrmals solche Geschosse auf Kuwait und andere Staaten am Persischen Golf. Dort unterhält das US-Militär zahlreiche Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie vom Iran entfernt sind. Trotz der Waffenruhe hatten auch die Golfstaaten zuletzt vereinzelt Beschuss gemeldet.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. 

US-Präsident Donald Trump hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge Änderungen am Iran-Abkommen verlangt, auf das sich seine Vertrauensleute bereits mit den Unterhändlern aus Teheran verständigt hatten. Trump habe den neuen Entwurf zur Prüfung an den Iran geschickt, berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise. Dem Bericht zufolge ist jedoch unklar, was die Änderungen genau enthalten. Laut dem Nachrichtenportal „Axios“ will der US-Präsident mehrere Punkte des Abkommens verschärfen, die ihm persönlich wichtig seien. Deshalb müssten die Delegationen jetzt noch eine weitere Schleife drehen, die mehrere Tage dauern könne.

Quelle: ntv.de, gut/dpa/AFP/rts

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