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Startseite»Nachrichten»Trend zu Haustieren statt Babys: Nestle sieht großes Potenzial bei Katzenfutter
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Trend zu Haustieren statt Babys: Nestle sieht großes Potenzial bei Katzenfutter

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Trend zu Haustieren statt BabysNestle sieht großes Potenzial bei Katzenfutter

Nestle produziert unter anderem Tierfutter der Marken Purina, Friskies oder Gourmet. (Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn/Symbolbil)

Sinkende Geburtenraten und der Haustier-Boom spielen Nestle in die Karten: Der Konzern sieht vor allem bei Katzenfutter großes Wachstumspotenzial, weil immer mehr Menschen ihre Tiere wie Familienmitglieder behandeln.

Nestle setzt angesichts sinkender Geburtenraten weltweit verstärkt auf das Geschäft mit Katzenfutter. Der Trend zu weniger Babys und mehr Haustieren biete dem Schweizer Konsumgüterkonzern erhebliches Wachstumspotenzial, sagte Konzernchef Philipp Navratil auf einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank.

Tierhalter seien zunehmend bereit, mehr Geld für ihre Haustiere auszugeben, da diese immer häufiger als vollwertige Familienmitglieder angesehen würden. In einer alternden und zunehmend von Einsamkeit geprägten Gesellschaft suchten immer mehr Menschen nach tierischer Gesellschaft, wobei sich die Katze als idealer Begleiter erweise.

Nestle produziert unter anderem Tierfutter der Marken Purina, Friskies oder Gourmet. „Katzen sind ein wachsendes Segment“, erklärte Navratil. Da viele Menschen ihre Homeoffice-Zeit reduzierten und vermehrt an ihre Arbeitsplätze zurückkehrten, seien Katzen im Vergleich zu Hunden zudem die pflegeleichteren Haustiere.

Nestle profitiere in diesem Bereich besonders von seiner Ausrichtung auf das Premiumsegment. Da Katzen als wählerische Fresser gelten, sei für die Futterherstellung mehr Technologie und wissenschaftliche Forschung nötig. Dies spiele dem forschungsstarken Konzern in die Karten. Nestle sei Marktführer bei Katzennahrung und die Nummer zwei bei Hundenahrung.

Um die Nachfrage zu bedienen, baue Nestle derzeit vor allem in den USA neue Tiernahrungs-Produktionskapazitäten auf. Sowohl der Tiernahrungs- als auch der Kaffeemarkt dürften sich besser entwickeln als der breitere Markt für Konsumgüter, sagte der Chef des Nespresso-Herstellers. Für beide Kategorien werde ein Marktwachstum von drei bis vier Prozent erwartet. Nestle wolle dabei jeweils am oberen Ende dieser Spanne wachsen. 

Quelle: ntv.de, jki/rts

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