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Startseite»Nachrichten»Vorsicht Brandgefahr: Smartphone fängt Feuer: Was Akkus alles nicht mögen
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Vorsicht Brandgefahr: Smartphone fängt Feuer: Was Akkus alles nicht mögen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Vorsicht BrandgefahrSmartphone fängt Feuer: Was Akkus alles nicht mögen

Beschädigte Akkus können eine Brandgefahr sein.

An einer Grundschule in Rheinland-Pfalz gerät ein Smartphone-Akku in Brand. Auch wenn es im aktuellen Fall glimpflich ausging: Was kann man tun, um Akku-Brände zu verhindern, etwa beim Laden?

Verschleiß durch Alterung, Hitze und Frost kann Smartphone-Akkus zusetzen. Es kann zu kritischen Schäden an den Zellen kommen – und damit schlimmstenfalls zum Brand des Akkus. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) hin.

Der beste Schutz dagegen: die richtige Akkupflege. So geht’s:

  • Verwenden Sie nur Ladegeräte, die vom Hersteller für den Akku oder, bei fest verbauten Akkus, für das jeweilige Gerät vorgesehen sind, rät das IFS.

  • Heiße Geräte nicht aufladen, wenn sie etwa von der Sonne erwärmt wurden oder sich beim Laden erwärmen. Lieber erst abkühlen lassen und dann laden, empfiehlt Smartphone-Hersteller Samsung.

  • Am besten lagert man Lithium-Ionen-Akkus mit einem Ladestand zwischen 40 und 60 Prozent ihrer Kapazität. 

  • Die Ladeumgebung sollte Temperaturen zwischen 0 und 45 Grad haben und trocken sein.

  • Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt darüber hinaus eine regelmäßige Kontrolle des Ladestands und gegebenenfalls Zwischenladung. Das verhindert eine Tiefenentladung, die den Akkus schadet.

  • Akkus außerdem auf nicht brennbaren Unterlagen laden und lagern und Abstand halten zu anderen brennbaren Dingen.

Geräte und Akkus richtig entsorgen – so geht es

Manchmal hilft die beste Pflege nicht und das Gerät ist einfach hin. Oder der Akku macht sprichwörtlich dicke Backen. Dann nicht mehr nutzen, sondern entsorgen. Das gilt auch für andere Batterien oder Elektrogeräte.

  • Alte Batterien, Akkus und Co. können an den örtlichen Wertstoffhöfen und Sammelstellen abgegeben werden.

  • Elektronikmärkte, Händler und auch Supermärkte ab einer bestimmten Größe und mit regelmäßigem Elektronikverkauf müssen die Geräte kostenlos zum Recycling annehmen. Man muss bei Kleingeräten auch nicht ein neues Gerät im Austausch erwerben.

  • Funktionierende Geräte kann man etwa über Verkaufsplattformen noch gegen kleines Geld loswerden. Wichtig: Hier vorher das Gerät unbedingt auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, um persönliche Daten zu schützen.

  • Die Verbraucherzentrale rät bei Smartphones eher zum Privatverkauf, da dort mit höheren Preisen zu rechnen sei als bei Verkaufsportalen.

Elektro- und Elektronikgeräte gehören übrigens nie in den Hausmüll. Die enthaltenen Rohstoffe sind wertvoll und sollten nicht verloren gehen. Außerdem könnten die enthaltenen Akkus Brände in den Recyclinganlagen verursachen.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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