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Startseite»Nachrichten»Mit Berlin und München?: Mega-Summen: So lockt die NBA mögliche Teams in Europa
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Mit Berlin und München?: Mega-Summen: So lockt die NBA mögliche Teams in Europa

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 19, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Mit Berlin und München?

Mega-Summen: So lockt die NBA mögliche Teams in Europa

Die NBA hat ihre Europapläne noch einmal konkretisiert. Erstmals werden Zahlen genannt, die Interessenten dazu ermutigen sollen, in das Projekt einer paneuropäische Basketballliga zu investieren.

Trotz riesiger Investitionen zum Einstieg soll die geplante NBA Europe für die Teilnehmer äußerst lukrativ sein. Dies kündigte George Aivazoglou, ein Ligaverantwortlicher, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „AFP“ an. Die Franchises müssten zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar investieren, um teilnehmen zu können, und würden im Gegenzug zu „Partnern“ des NBA-Europe-Projekts, sagte Aivazoglou, Geschäftsführer der NBA für Europa und den Nahen Osten.

„Der Partner wird zum Anteilseigner. Es entsteht ein Vermögenswert“, sagte er: „Dies ist die europäische Version der NBA und ein Vermögenswert im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar. Sie investieren also darin und erwerben Anteile an der Marke NBA, was, wie wir wissen, die Wertschöpfung im Ökosystem erheblich beschleunigen wird.“

Das NBA-Projekt, das 2027 in Partnerschaft mit dem Internationalen Basketballverband (FIBA) starten soll, will sich im vom Fußball dominierten europäischen Sportmarkt etablieren. Die Interessenten, zu denen unter anderem die deutschen Spitzenteams Alba Berlin und Bayern München zählen sollen, müssen ihre Bewerbungen bis Ende des Monats einreichen. NBA-Commissioner Adam Silver hatte betont, dass es ein „Rekordinteresse“ gebe. 

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NBA Europe: Zwölf feste Teams, vier Qualifikanten

Geplant ist ein Wettbewerb mit zwölf festen Franchises, vier weitere Teams müssen sich qualifizieren. Alle Teams würden von „sehr hohen zentralen Ausschüttungen der Liga profitieren – wir sprechen hier von mehreren hundert Millionen pro Jahr“, so Aivazoglou.

Geldgeber für das Europa-Projekt der NBA sollen bereits parat stehen, wie NBA-Commissioner Adam Silver kürzlich erklärte. Demnach soll es sich um Investoren aus dem arabischen und US-amerikanischen Raum handeln. Genauere Angaben machte die Liga bislang jedoch noch nicht. Eine zentrale Frage für das Projekt und für den Basketball in Europa ist aber vor allem noch, was dies für die bereits bestehende Euroleague bedeuten würde, zu deren festen Teilnehmern etwa der FC Bayern Basketball zählt.

Und jener gilt offiziell noch als Skeptiker, was die NBA-Pläne betrifft. Vereinspräsident Herbert Hainer hatte erst kürzlich erklärt, dass er einen angestrebten Start für 2027 „nicht als realistisch“ betrachte, wie er gegenüber „Merkur/tz“ sagte. Grundlegend sieht er den NBA-Einstieg in Europa als begrüßenswert, aber: „Die Frage ist nur: wie? Aus meiner Sicht kann es nur mit der Euroleague gehen, nicht gegen sie. Man sieht ja allein bei uns in München, was alles möglich ist: Wir haben in der Stadt eine Basketball-Euphorie ausgelöst, und der regelmäßig ausverkaufte SAP Garden strahlt absolutes NBA-Feeling aus.“

Letzteres allerdings ist der NBA offenbar nicht entgangen. Sie hat vielmehr gleich zwei deutsche Großstädte im Visier – Berlin und München. „Wir konzentrieren uns auf die beiden Städte, die wir als die wichtigsten Standorte identifiziert haben“, sagte Aivazoglou. Und zumindest in der Bundeshauptstadt dürfte er damit offene Türen einrennen, denn Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi hat schon mehrfach betont, gerne in dieser neuen Liga anzutreten, zumal sich Alba bereits aus der Euroleague zurückgezogen hatte und in der von der FIBA ausgerichteten Champions League antritt. Ebenso steht der Bau einer neuen Arena in Berlin im Raum.

Weitere europäische Großstädte, die als Gründerstädte der NBA Europe gehandelt werden, sind laut Silver Paris, London, Madrid, Rom oder Mailand. Und er ging bereits vor mehreren Monaten auf die Euroleague zu mit den Worten: „Wir hoffen, einen Weg zu finden, diese Aktivitäten mit der Euroleague zu verzahnen.“

Verwendete Quellen: ntv.de, mbl/sid

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