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Startseite»Nachrichten»Teile einer Schattenregierung?: Trumps Geheimdienstchef wirft Dutzende Mitarbeiter raus
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Teile einer Schattenregierung?: Trumps Geheimdienstchef wirft Dutzende Mitarbeiter raus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Teile einer Schattenregierung?Trumps Geheimdienstchef wirft Dutzende Mitarbeiter raus

Der neue US-Geheimdienstkoordinator Bill Pulte hat erst vor wenigen Wochen sein Amt angetreten. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Die Entlassungswelle bei US-Geheimdiensten kommt nicht überraschend. Es geschieht auf Trumps Wunsch. Bei der Begründung haben die geschassten Mitarbeiter aber eine eigene Theorie.

Der neue US-Geheimdienstkoordinator Bill Pulte hat damit begonnen, Mitarbeiter seiner Behörde zu entlassen. Während US-Präsident Donald Trump eine solche Schrumpfung bereits angekündigt hat, liefert ein Medienbericht einen weiteren Beweggrund. Hinter den Dutzenden entlassenen Mitarbeitern soll es sich um Vertreter einer Schattenregierung handeln.

Ein Geheimdienstmitarbeiter, der aus Angst vor möglichen Repressalien anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dem Sender MS NOW, dass es sich bei den von der Trump-Regierung entlassenen Personen um Beamte handele, „die sie für Vertreter des ‚Deep State‘ halten“. Die Geheimdienstführung werfe den entlassenen Mitarbeitern vor, kein vollständiges Bild der verfügbaren Geheimdienstinformationen geliefert zu haben, so der Beamte.

Pulte hatte zuvor bereits sechs politische Beauftragte rausgeworfen, die unter Tulsi Gabbard, der früheren Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, gedient hatten. Drei ehemalige hochrangige Geheimdienstmitarbeiter erklärten gegenüber MS NOW, sie hätten noch nie davon gehört, dass Geheimdienstmitarbeiter Informationen vor ihren Vorgesetzten zurückhalten würden. „Die Prämisse ist absurd“, sagte einer der ehemaligen Beamten.

Die Behörde des Geheimdienstkoordinators (ODNI) war nach den islamistischen Terroranschlägen des 11. September 2001 geschaffen worden, um ein erneutes Versagen der insgesamt 18 Geheimdienste zu verhindern. Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, das FBI, die CIA und weitere Behörden seien nicht allen Hinweisen nachgegangen und hätten sich nicht hinreichend über ihre Erkenntnisse ausgetauscht.

Trumps Republikaner halten die Behörde ODNI allerdings für zu schwerfällig, sogar eine Abschaffung war im Gespräch. Der Präsident sagte dem „Wall Street Journal“, die Behörde sei „unnötig und/oder zu groß“. Dort arbeiten nach Schätzungen noch rund 1200 bis 1300 Mitarbeiter. Bei Gabbards Amtsantritt im Januar 2025 sollen es laut US-Medienberichten rund 2000 gewesen sein.

Quelle: ntv.de, mba

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