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Startseite»Nachrichten»Zwist mit Tuchel?: Kane verteidigt Bellingham und watscht englische Presse ab
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Zwist mit Tuchel?: Kane verteidigt Bellingham und watscht englische Presse ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 15, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Zwist mit Tuchel?

Kane verteidigt Bellingham und watscht englische Presse ab

14.07.2026 | 21:25 Uhr

Thomas Tuchel kritisiert seine Mannschaft nach dem Viertelfinal-Sieg über Norwegen, Jude Bellingam reagiert pikiert. Kapitän Harry Kane wischt den vermeintlichen Zwist weg und kritisiert die englischen Medien.

Harry Kane hat Jude Bellingham für dessen Interview-Aussagen direkt nach dem Viertfinal-Spiel gegen Norwegen in Schutz genommen. „Wenn du gerade ein Spiel hinter dir hast – vor allem so ein Spiel – und zwei Minuten nach dem Schlusspfiff eine Frage gestellt bekommst, obwohl du noch gar nicht weißt, was der Trainer gesagt hat: Was soll Jude denn darauf antworten?“, fragte Kane im Gespräch mit der BBC.

Englands Trainer Thomas Tuchel hatte die Three Lions nach dem hart erkämpften 2:1 gegen die Norweger im Interview auf dem Rasen unverhohlen für die aus seiner Sicht schlechte Spielweise kritisiert. Von einem Reporter darauf angesprochen reagierte Bellingham mit einem genervten Seitenhieb gegen Tuchel: „Vielleicht weiß er auch nicht, was es heißt, bei solchen Bedingungen gegen Erling Haaland, (Martin) Ødegaard, (Antonio) Nusa, (Alexander) Sorloth, all die anderen, zu spielen. Das ist kein einfacher Gegner“, blaffte der Star von Real Madrid ins Mikro.

Englands Bellingham widerspricht Thomas Tuchel

Kane sieht „etwas, das in England ständig gemacht wird“

Das Interview schlug besonders auf der Insel Wellen, die Medien witterten einen Zwist zwischen dem anspruchsvollen Tuchel und seinen Spielern – was der 52-jährige Deutsche auf der Pressekonferenz nach der Partie direkt abräumte. Es gebe keine „Kluft“, betonte Tuchel. „Nicht ein Prozent. Ich bin mit ganzem Herzen dabei und liebe meine Spieler.“

Für Kane hat die englische Presse mit ihrer Tuchel-Bellingham-Berichterstattung aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. „Ich glaube, es ist leicht, zu versuchen, Zwietracht zu säen. Das scheint bei großen Turnieren immer wieder eine typische englische Mentalität zu sein – oder zumindest etwas, das in England ständig gemacht wird“, kritisierte der Kapitän der Three Lions. „Aus vielen Dingen wird einfach viel mehr gemacht als tatsächlich dahintersteckt.“

England steht erst zum vierten Mal in einem WM-Halbfinale. Am Mittwoch trifft der Weltmeister von 1966 im Kampf um den Finaleinzug auf Titelverteidiger Argentinien um Superstar Lionel Messi.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar

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