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Startseite»Nachrichten»„Verdammt harte“ Krebstherapie: Starkoch Johann Lafer kann nicht mehr richtig essen
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„Verdammt harte“ Krebstherapie: Starkoch Johann Lafer kann nicht mehr richtig essen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 17, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Verdammt harte“ KrebstherapieStarkoch Johann Lafer kann nicht mehr richtig essen

Seine Krebsdiagnose hielt Sterne-Koch Johann Lafer lange geheim. Inzwischen spricht er offen darüber – auch über die Nebenwirkungen seiner Chemotherapie. Seine körperliche Konstitution sei dabei noch nicht einmal das Schlimmste.

Wie viel Zeit ihm noch bleibt, wagt kein Arzt zu prognostizieren. Sterne-Koch Johann Lafer ist unheilbar an Krebs erkrankt. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs hat er vor zweieinhalb Jahren erhalten. Sein Krebs sei „explodiert wie eine Atombombe“, erklärte der dem „Münchner Merkur“ gegenüber. Er habe Metastasen im ganzen Körper.

Zunächst habe er seine Erkrankung geheim halten wollen: „Das ist so brutal. Das willst du erstmal nicht wahrhaben.“ Doch sein starker Gewichtsverlust und der Haarausfall als Nebenwirkung der Chemotherapie hätten zu Spekulationen geführt. Im Mai machte er seine Krebsdiagnose dann öffentlich. „Ich habe schon so oft mit einer Scheißausrede abgesagt. Man lügt. (…)  Und dann habe ich mir gesagt: Mensch, Meier, irgendwann fällt dir das alles auf die Füße. Geh ehrlich damit um“, erklärt Lafer nun im Podcast „Rolling Pin Talks“, warum er sich für den Schritt in die Öffentlichkeit entschieden hat.

Darüber sei er inzwischen erleichtert, wie er im Gespräch mit Podcast-Host Ursula Macher verrät: „Es hat mich befreit, weil ich jetzt einfach dazu stehe und nicht immer Verstecken spielen muss.“ Er hoffe, dass seine Ehrlichkeit vielleicht anderen an Krebs erkrankten Menschen Mut mache. „Wenn der Lafer das schafft, schaffe ich das auch“, laute die Botschaft, die er senden möchte.

Im Podcast spricht Lafer, der sich auch im TV mit Kochsendungen wie „Lafer! Lichter! Lecker!“,  „Die Küchenschlacht“ oder „Die Kocharena“ einen Namen gemacht hat, allerdings auch über die heftige Nebenwirkungen seiner Chemotherapie. Das Schlimmste für ihn sei demnach gar nicht so sehr seine angeschlagene körperliche Konstitution: „Ich habe keinen Geschmack, kann nichts essen und habe offene Finger.“ Es sei „verdammt schwer“, mit dem Strohhalm essen zu wollen oder jemandem sagen zu müssen: „Kannst du mir das pürieren, weil ich es sonst nicht essen kann?“ Er wünsche diese Erfahrung niemandem – unabhängig davon, ob jemand selbst koche oder nicht.

„Man darf nichts aufschieben“

Ende Juni hatte sich Johann Lafer auf Instagram mit einem Update zu seinem Gesundheitszustand bei seinen Followern gemeldet. Darin schrieb er, dass er sich „auf einem guten Weg der Genesung“ befände: „Meine behandelnden Professoren bewerten den Verlauf der Behandlung sehr positiv.“

Eine Lehre hat Lafer aus seiner Erkrankung gezogen, wie er dem „Merkur“ gegenüber erklärte hatte: „Man darf nichts aufschieben.“ Deshalb halte er an seinen Träumen fest – etwa an einer Reise in den Himalaya. Kraft geben ihm seine Familie, seine Frau und die beiden Kinder, seine Ärzte und enge Freunde.

Quelle: ntv.de, csp

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