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Startseite»Nachrichten»In Fast-Food-Kette Taco Bell: Eisbergsalat verursacht Durchfallwelle in den USA
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In Fast-Food-Kette Taco Bell: Eisbergsalat verursacht Durchfallwelle in den USA

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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In Fast-Food-Kette Taco BellEisbergsalat verursacht Durchfallwelle in den USA

Die US-Gesundheitsbehörde warnt vor klein geschnittenem Eisbergsalat bei Taco Bell. (Foto: picture alliance / Sipa USA)

In den USA klagen viele Menschen über explosionsartigen Durchfall. Viele von ihnen haben zuvor in der Fast-Food-Kette Taco Bell gegessen. Dort fällt der Verdacht schnell auf Eisbergsalat als Ursprung der Erkrankung. Der Konzern reagiert zügig, aber die Zahl der Betroffenen könnte bereits immens sein.

Kleingeschnittener Eisbergsalat steht nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC im Zusammenhang mit dem Ausbruch eines Parasiten, der explosionsartigen Durchfall verursacht. Untersuchungen der Lebensmittelbehörde FDA hätten einen einzigen Lieferanten aus Mexiko identifiziert, von dem die Fastfoodkette Taco Bell den Salat bezogen hätte, teilte das Centers for Disease Control and Prevention mit. Das Unternehmen habe sich verpflichtet, keinen Salat mehr von dem Lieferanten zu verwenden.

Mehr als 1600 Erkrankte hätten angegeben, in Filialen der Restaurantkette in fünf US-Bundesstaaten gegessen zu haben. „Verzehren Sie keinen kleingeschnittenen Eisbergsalat aus Taco-Bell-Filialen in Indiana, Kentucky, Michigan, Ohio und West Virginia“, warnte die Gesundheitsbehörde. Die Lebensmittelbehörde FDA betonte, dass weitere Bundesstaaten noch hinzukommen könnten.

Zuvor hatte die CDC mitgeteilt, dass bei mehr als 1600 Menschen Cyclosporiasis-Infektionen bestätigt worden sei. Weitere 5100 Fälle würden noch untersucht, hieß es zur Wochenmitte. Da die Krankheit häufig unerkannt bleibe oder nicht gemeldet werde, dürfte die tatsächliche Zahl noch deutlich höher liegen. 94 Menschen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden, gestorben sei an der Erkrankung bislang niemand, hieß es zuletzt.

Dehydrierung droht

Eine Infektion mit Cyclosporiasis verläuft in der Regel nicht tödlich, kann aber schnell zu Dehydrierung führen, warnen US-Behörden. Zum Nachweis des Parasiten müssen Patienten mehrere Stuhlproben abgeben. Unbehandelt kann die Erkrankung der Behörde zufolge von wenigen Tagen bis zu mehr als einem Monat andauern.

Der Parasit wird nach Angaben der CDC in der Regel nicht von Mensch zu Mensch übertragen, sondern über mit Fäkalien verunreinigte Lebensmittel oder Wasser. Er befällt den Dünndarm und verursacht wässrigen Durchfall mit häufigem, teils explosionsartigem Stuhlgang. Cyclosporiasis-Ausbrüche treten in der Regel im Sommer auf.

Quelle: ntv.de, kui/dpa

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