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Startseite»Nachrichten»„Sicherheitskritischer Punkt“: Iranisches Medium ruft in Propagandavideo zu Trump-Attentat auf
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„Sicherheitskritischer Punkt“: Iranisches Medium ruft in Propagandavideo zu Trump-Attentat auf

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 17, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Sicherheitskritischer Punkt“Iranisches Medium ruft in Propagandavideo zu Trump-Attentat auf

Anhänger von Ajatollah Ali Chamenei zeigen bei seiner Abschiedszeremonie in Teheran ein Anti-Trump-Plakat. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Die iranische Staatsführung fordert Vergeltung für den Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Im Netz kursiert ein unverifiziertes Propagandavideo, das Trumps angebliche Reiseroute zeigen soll – mit Verweis auf vermeintliche Sicherheitsmängel.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitet in den sozialen Medien ein unverifiziertes Video mit dem englischen Titel „Where can Trump be killed?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, veröffentlicht. Ein ähnliches Propagandavideo kursierte zeitweise auch bei X, wurde mittlerweile aber gelöscht. Informationen über den genauen Urheber sowie den Zeitpunkt der Aufnahme liegen bisher nicht vor.

Das Video soll unter anderem die angebliche Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen – allerdings sollen die Daten geografisch teils nicht mit realen Karten übereinstimmen. In dem Video werde unter anderem eine Brücke gezeigt, welche einen „sicherheitskritischen Punkt“ darstelle.

Die Route des US-Präsidenten wurde in Florida zuletzt im Januar wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert. Auch nach dem Nato-Gipfel in der Türkei passte Trumps Sicherheitsdienst kurzfristig die Abreisepläne an und wechselte das Flugzeug – laut unbestätigten Medienberichten wegen Warnungen des israelischen Geheimdienstes, der vor Anschlagsversuchen gewarnt haben soll. Die US-Regierung wehrte sich im Anschluss juristisch gegen die Berichterstattung der „New York Times“ und wies Spekulationen über Sicherheitsmängel zurück.

Hintergrund sind die Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben. Ein Großteil der Iraner steht nicht hinter den Racheforderungen der erzkonservativen Staatsspitze. Viele Menschen im Land sind müde vom Krieg und den wirtschaftlichen Folgen, die Irans Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt haben.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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