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Startseite»Nachrichten»Moskau zieht Drohneneinheiten ab: Kiew feiert großen Erfolg nach Angriffen auf russische Flotte
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Moskau zieht Drohneneinheiten ab: Kiew feiert großen Erfolg nach Angriffen auf russische Flotte

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Moskau zieht Drohneneinheiten abKiew feiert großen Erfolg nach Angriffen auf russische Flotte

Ukrainische Drohnentruppen fliegen Angriffe, um Moskaus militärische Logistik zu stören.

Seit Wochen nehmen die ukrainischen Drohnentruppen russische Schiffe im Schwarzen Meer unter Beschuss. Laut Kiew sorgt das auch dafür, dass Moskau wichtige Drohneneinheiten von der Front wegverlagern muss. Das schwäche den Gegner im eigenen Land.

Die ukrainischen Drohnentruppen haben nach eigenen Angaben 13 weitere russische Schiffe getroffen. Damit steige die Gesamtzahl der im Schwarzen Meer und dem benachbarten Asowschen Meer beschossenen Schiffe auf 172, teilte der Chef der Drohnentruppen, Robert Browdi, in sozialen Netzwerken mit. In der Nacht zum Samstag seien acht Frachter, ein Tanker, ein Gastransportschiff, ein Schlepper und zwei Schwimmkräne getroffen worden. Von unabhängiger Seite waren die Angaben nicht überprüfbar.

Die Ukraine will mit den Gegenangriffen im russischen Angriffskrieg die militärische Logistik des Kremls stören. Nach Darstellung Browdis führt die seit Wochen andauernde „Flottenjagd“ auf russische Schiffe inzwischen dazu, dass Moskau seine Drohneneinheiten der sogenannten Rubikon-Truppen teils von der Front abziehe und verlagere, um so besser den Schiffsverkehr zu schützen. Das schwäche den Gegner an der Front, betonte er.

Browdi: „Moskau wird untergehen“

„Neben den „Rubikon“-Einheiten, die teilweise von der Frontlinie abgezogen werden, werden auch die Kräfte und Mittel der gesamten 51. Luftabwehrdivision sowie eines Flugabwehrregiments der Überreste der Schwarzmeer-Flotte eingesetzt“, teilte Browdi zum russischen Vorgehen mit. Er kündigte an, die Operation gegen russische Schiffe an den verbleibenden Juli-Tagen und in der ersten Augusthälfte fortzusetzen.

„Moskau wird untergehen“, sagte Browdi. Die stark von den ukrainischen Schlägen betroffene Schwarzmeer-Halbinsel Krim, die Russland schon 2014 annektiert hatte, werde später wieder aufgebaut, erklärte er.

Eine Bestätigung von Moskauer oder unabhängiger Seite für eine angebliche Verlegung russischer Drohneneinheiten gab es nicht. Unklar war auch, was ein solcher möglicher Schritt für die Lage an der Front bedeutet, wo es wegen der gegenseitigen Belauerung mit Drohnen seit Monaten kaum Bewegung der Bodentruppen auf dem Schlachtfeld gibt.

Das russische Verteidigungsministerium wiederum berichtete am Morgen, dass in der südukrainischen Schwarzmeer-Region Odessa erneut Hafeninfrastruktur und zwei für den Transport von Waffen genutzte Frachtschiffe beschossen und getroffen worden seien. Auch diese Angaben waren von unabhängiger Seite nicht überprüfbar. Die Kriegsparteien veröffentlichten zudem nicht verifizierte Videos ihrer Operationen.

Quelle: ntv.de, toh/dpa

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