Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    „Kein Vorwurf der Doppelmoral“: Bundesregierung bewertet Streecks Leihmutterschaft anders als Spahns

    Juli 20, 2026

    Im Wert von drei Milliarden Euro: Bahn-Konkurrent Italo bestellt 26 Schnellzüge bei Siemens

    Juli 20, 2026

    Zement, Beton, Mörtel: EU wirft deutschen Bauchemie-Herstellern Preisabsprachen vor

    Juli 20, 2026

    Mann ragte mit dem Kopf heraus: Ryanair präsentiert mutmaßliche Ursache für zerstörtes Kabinenfenster

    Juli 20, 2026

    Benzinpreis bleibt, wie er ist: Schwarz-Rot verzichtet auf neue Tank-Entlastung

    Juli 20, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Ein altes Foto von Hape Kerkeling – und sofort beginnt der politische Hass

    Juli 20, 2026

    Schöne Schei**e: Mann im Dixi-Klo-Tank – Kein Hinweis auf Fake

    Juli 20, 2026

    KI-Fehler führt zu monatelanger Haft einer Frau in Tennessee

    Juli 20, 2026

    Die Lüge ist dein Freund

    Juli 20, 2026

    Die Lüge zeigt dir ein vermisstes Kind

    Juli 20, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Benzin ist wieder teurer als vor dem Tankrabatt

    Juli 20, 2026

    Ungarn: Eine Schachlegende als Staatspräsidentin?

    Juli 20, 2026

    Proteste in Indien: „Cockroach“-Demo gegen Regierung in Neu-Delhi

    Juli 20, 2026

    Andy Burnham ist neuer Premierminister in Großbritannien

    Juli 20, 2026

    Für Tech-Aktien schlägt die Stunde der Wahrheit

    Juli 20, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»EU verbietet Vernichtung unverkaufter Kleidung – wie wirksam ist das?
Politik

EU verbietet Vernichtung unverkaufter Kleidung – wie wirksam ist das?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 19, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 19.07.2026 • 10:20 Uhr

Ab heute dürfen große Unternehmen unverkaufte Kleidung und Schuhe nicht mehr einfach so vernichten. Die EU will dadurch Ressourcen schonen und Textilmüll reduzieren. Doch es gibt Zweifel, ob das gelingt.

Online bestellen, zu Hause anprobieren, zurückschicken – für viele Menschen ist das Alltag. Was danach mit den Kleidungsstücken passiert, bleibt dabei jedoch oft unsichtbar: Ein Teil der unverkauften Waren wird nicht weiterverkauft, sondern vernichtet. Die Europäische Umweltagentur (EEA) schätzt, dass in Europa vier bis neun Prozent aller Textilprodukte, die auf den Markt kommen, zerstört werden, ohne jemals getragen worden zu sein.

Jetzt zieht die EU die Reißleine. Mit der Ökodesignverordnung (ESPR) dürfen große Unternehmen ab dem 19. Juli 2026 unverkaufte oder retournierte Kleidung und Schuhe nicht mehr vernichten. Stattdessen sollen die Produkte wiederverwendet, gespendet oder recycelt werden. Ziel ist, dass Waren länger im Kreislauf bleiben und nicht vorschnell im Müll landen.

Große Belastung durch Textilmüll

Allein in Deutschland wurden zum Beispiel im Jahr 2021 rund 17 Millionen retournierte Kleidungsstücke entsorgt. Laut EEA landen in Europa pro Jahr bis zu 600.000 Tonnen ungetragener Textilien auf dem Müll. Das verschwendet Ressourcen und belastet Umwelt und Klima.

Die jetzt in Kraft tretenden Regeln sind Teil einer breiteren Strategie, um viele Produkte in der EU langlebiger, reparierbarer und wiederverwendbarer zu machen und damit den CO2- und Umweltfußabdruck über den gesamten Lebenszyklus zu senken. Die EU-Ökodesignverordnung ist bereits seit Sommer 2024 in Kraft, jetzt greift das Textil-Vernichtungsverbot für große Firmen. Für mittelgroße Unternehmen gelten längere Übergangsfristen bis 2030.

Kritik an Ausnahmen

Ganz eindeutig ist das Verbot allerdings nicht. Die Verordnung sieht Ausnahmen vor, etwa wenn Produkte aus Sicherheitsgründen nicht weiterverwendet werden können oder wenn eine Wiederverwendung technisch nicht sinnvoll ist. Dies wird von Umweltverbänden kritisiert.

Michael Cieslik von Zero Waste Germany sieht das Verbot zum einen skeptisch, weil es in der Praxis an Aufwand und Kosten scheitern könne. Seiner Einschätzung nach koste es viel Arbeitszeit, retournierte Kleidung zu prüfen, zu sortieren, neu zu verpacken und wieder verkaufsfähig zu machen, deshalb werde wohl ein Teil der Ware auch künftig eher aussortiert anstatt weiterverwendet.

Es sei auch fraglich, ob unverkaufte Kleidung sinnvoll gespendet werden kann, denn hier sei oft keine Mode gefragt, sondern eher Gebrauchskleidung wie Unterwäsche: „Es ist nicht unbedingt so, dass jedes Kleidungsstück einen Abnehmer findet, und dann hängen die karitativen Vereine an den Alttextilien, die sie zu Entsorgungsgebühren loswerden müssen“, sagt er. „Ich hoffe also, dass die großen Unternehmen jetzt nicht einfach die Last auf andere verschieben.“

Neue Regelung beinhalte Unklarheiten

Viola Wohlgemuth von der Deutschen Umwelthilfe warnt, dass zu viele Ausnahmen die Verordnung aushöhlen könnten. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Es sei unklar, wie das Verbot kontrolliert werden soll. „Wenn ich herausfinde, dass Textilien weiter vernichtet werden, weiß ich erstens noch gar nicht, wer die zuständige Behörde ist, bei der ich diese Informationen droppen kann. Und zweitens haben wir keinen Bußgeldkatalog. Das heißt, selbst wenn wir diese Behörde hätten, weiß sie nicht, mit welcher Strafe sie dieses Vergehen ahnden kann.“

Der Verband Südwesttextil e.V. und der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. kritisieren außerdem, dass belastbare Daten und realistische Kosten-Nutzen-Analysen fehlten. Sie fordern, die Industrie bei der Gestaltung der Verordnung eng einzubeziehen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Benzin ist wieder teurer als vor dem Tankrabatt

Juli 20, 2026

Ungarn: Eine Schachlegende als Staatspräsidentin?

Juli 20, 2026

Proteste in Indien: „Cockroach“-Demo gegen Regierung in Neu-Delhi

Juli 20, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.