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Startseite»Nachrichten»Junge Frau tot aufgefunden: Uni Trier trauert binnen kurzer Zeit um zwei Studierende
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Junge Frau tot aufgefunden: Uni Trier trauert binnen kurzer Zeit um zwei Studierende

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 21, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Junge Frau tot aufgefundenUni Trier trauert binnen kurzer Zeit um zwei Studierende

Auf dem Forumsplatz der Universität Trier liegt ein Kondolenzbuch für den getöteten Studenten aus. Nur wenige hundert Meter entfernt wurde der 22-Jährige von einem anderen Mann mit einem Messer getötet. (Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Gewalttaten schrecken die Moselstadt Trier auf und sorgen für Betroffenheit. Binnen weniger Tage kommen ein Student und eine Studentin ums Leben. Wie die 29-Jährige zu Tode kam, ist Gegenstand von „sehr umfangreichen“ Ermittlungen.

Binnen weniger Tage sind zwei Studierende der Universität Trier getötet worden. Am vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Der Tatverdächtige, ein gleichaltriger Afghane, wurde in der geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Am Sonntag fanden Polizisten eine 29-Jährige tot in ihrer Wohnung in Trier. Die Verletzungen der Studentin deuten ebenfalls auf ein Tötungsdelikt hin, wie die Polizei nun mitteilte. Die Ermittlungen laufen.

Die junge Frau war am Sonntag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen dieser Tat seien bislang nicht bekannt. „Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich“, sagte eine Polizeisprecherin.

Der gewaltsame Tod von gleich zwei Studierenden löste in der Moselstadt Betroffenheit aus. „Diese Taten treffen uns in Trier mit voller Wucht und erschüttern die ganze Stadt“, teilte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe mit. „Die Gewalt macht fassungslos, traurig und auch wütend.“ Der SPD-Politiker sprach den Angehörigen und Freunden sein Mitgefühl und Beileid aus. „Zwei junge Studierende, die ihr Leben noch vor sich hatten, wurden grausam ums Leben gebracht und ihre Eltern, Freunde und Familien von heute auf morgen in tiefstes Leid gestürzt.“

In einem Statement der Universität Trier auf ihrer Internetseite heißt es: „Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit“. Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll es um 12 Uhr eine Gedenkveranstaltung für die 29-Jährige in der Kapelle auf dem Campus II der Universität geben. Ab Mittwoch liegen an der Uni Kondolenzbücher aus.

Auch im Foyer des Bürgeramtes am Viehmarkt könnten sich Bürger ab Mittwoch (13.30 Uhr) in ein Kondolenzbuch der Uni eintragen. Dies soll auch ein Zeichen der Solidarität, Verbundenheit und Anteilnahme der Stadtgesellschaft mit der Gemeinschaft der Universität Trier und den Angehörigen der beiden Opfer der Gewalttaten sein, wie die Stadt mitteilte.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bekräftigte nach dem tödlichen Angriff auf den Studenten die Absicht, weiterhin Straftäter nach Afghanistan abzuschieben. „Ich halte das nach wie vor für eine zwingend notwendige Maßnahme und werde auch nicht lockerlassen, diese Abschiebungen auch in diese Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren“, sagte der CSU-Politiker vor Journalisten in Berlin. Die Gesellschaft habe schlichtweg ein Anrecht darauf, dass Straftäter außer Landes geschafft würden.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

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