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Startseite»Nachrichten»Neue Eskalation im Iran-Krieg: Ölpreis steigt auf 100 Dollar pro Barrel
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Neue Eskalation im Iran-Krieg: Ölpreis steigt auf 100 Dollar pro Barrel

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Neue Eskalation im Iran-KriegÖlpreis steigt auf 100 Dollar pro Barrel

Seit dem Beginn des Iran-Kriegs steigen die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt immer wieder kräftig. (Foto: picture alliance/dpa/APA)

In der Nacht fliegt das US-Militär eine Angriffswelle gegen Ziele im Iran. Huthi-Milizen attackieren zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer. Die erneuten Eskalationen im Iran-Krieg treiben den Preis für Rohöl der Sorte Brent wieder in die Höhe.

Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort. Ein Barrel der Nordseesorte Brent legte bis auf 100,36 US-Dollar je Barrel zu. Damit erreichte er den höchsten Stand seit zwei Monaten. Das waren 6,6 Prozent mehr als am Vortag.

Getrieben wird der Preis, der bis Anfang Juli noch auf rund 70 Dollar gefallen war, von der erneuten Eskalation im US-iranischen Krieg. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten zudem, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

In der Nacht führte das US-Militär eine erneute Angriffswelle gegen Ziele im Iran durch. Die fünfstündige Angriffswelle sei um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit.

Ölpreis noch gutes Stück unter dem Jahreshoch

Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe – etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.

Noch liegt der Ölpreis aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.

Quelle: ntv.de, hny/dpa

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