Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und Lwiw im Westen des Landes mit Raketen angegriffen. In beiden Städten waren Explosionen zu hören. Präsident Selenskyj hatte zuvor vor einem „massiven“ russischen Angriff gewarnt.
Nur wenige Stunden nach der Warnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden „massiven“ russischen Angriff auf die Ukraine sind in der Hauptstadt Kiew und in der westlichen Stadt Lwiw Raketen eingeschlagen. Die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP berichteten von Explosionen in Kiew. Die Militärverwaltung appellierte demnach an die Bewohner, Schutzräume aufzusuchen. Reuters berichtete zudem von mindestens einem Todesopfer in der Hauptstadt.
Zudem meldete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Bürgermeister von Lwiw, dass auch in der westukrainischen Stadt Wohngebäude bei russischen Luftangriffen beschädigt wurden. Auch in Lwiw seien die Menschen aufgefordert worden, Schutz zu suchen.
Selenskyj bittet um „Patriot“-Abwehrraketen
Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem drohenden „massiven“ russischen Luftangriff gewarnt. „Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird“, schrieb er bei X. Dabei bat Selenskyj die USA und weitere westliche Verbündete, der Ukraine „Patriot“-Raketen zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu liefern. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das „Patriot“-Abwehrsystem gesprochen.
