Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026

    Abgezockt von LemonSwan? Dann bitte melden

    September 15, 2026

    Beitrag steigt, Kasse schweigt: Mehrheit kennt Wegfall der Informationspflicht nicht

    September 11, 2026

    DAZN-Geschädigte müssen jetzt schnell sein

    September 4, 2026
  • Nachrichten

    SPD droht mit Blockade: Nun streitet die Koalition über die Pflegereform

    September 28, 2026

    Platz eins ganz weit weg: Jetzt droht dem DFB und Klopp sogar der Abstieg

    September 28, 2026

    Trotz Streit über KI-Gefahren: Trump empfängt Anthropic-Chef Amodei im Weißen Haus

    September 28, 2026

    „Drecksding“, Probleme, Pfiffe: Jürgen Klopp sammelt Informationen, die er gar nicht haben will

    September 28, 2026

    „Das ist auch gut so“: CDU-Generalsekretärin erklärt Personaldiskussion für beendet

    September 28, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Betrug in der Familie: So gelingt das Gespräch

    September 28, 2026

    McDonald’s Nuggets-Video: Der Fleischklumpen ist Gummi

    September 27, 2026

    Bank stoppt 60.000 Euro nach Investmentbetrug

    September 27, 2026

    Betrugsanruf: Vorbereitete Überweisung verhindert

    September 27, 2026

    Treffen schließt Love-Scam nicht aus

    September 27, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Marktbericht: DAX vor freundlichem Wochenstart

    September 28, 2026

    Lebensmittelpreise: Droht die nächste Inflationswelle?

    September 28, 2026

    Israels Wahlkampf mit harten Bandagen – Ausschluss arabischer Parteien?

    September 28, 2026

    Zeltproteste gegen Wohnungsnot und hohe Mieten in Madrid

    September 28, 2026

    Serbiens Präsident Vucic tritt zurück

    September 27, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Erdüberlastungstag – wie belastbar sind die Zahlen?
Politik

Erdüberlastungstag – wie belastbar sind die Zahlen?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 30, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 30.07.2026 • 10:39 Uhr

Das Datum des Erdüberlastungstags wird jährlich vom internationalen Thinktank Global Footprint Network berechnet – und sorgt für Schlagzeilen. Doch wie belastbar ist diese Kennzahl, und wo liegen ihre Grenzen?

Das Bild vom Erdüberlastungstag ist sehr anschaulich. Bei einer Umfrage im Stuttgarter Rosensteinpark können viele Menschen mit dem Begriff etwas anfangen. Es gehe um den Tag, „an dem wir die Ressourcen dieser Erde verbraucht haben“, sagt eine Passantin. Andere sind alarmiert: „Irgendwann wird der Tag immer früher kommen“, „Wir bräuchten mehrere Erden“ – die Botschaft kommt also an.

Die Menschheit lebt ökologisch „auf Pump“

Für ihren Konsum in diesem Jahr bräuchte die Weltbevölkerung rechnerisch nicht nur eine Erde, sondern noch fast eine Dreiviertel Erde zusätzlich – konservativ geschätzt. Wenn alle so leben würden wie die Menschen in Deutschland, wären sogar knapp drei Planeten nötig. So stellt es die internationale Denkfabrik Global Footprint Network dar.

Einer ihrer Gründer ist der Nachhaltigkeitsfachmann Mathis Wackernagel. Er vergleicht den Erdüberlastungstag mit dem Kontostand: „Wieviel verdiene ich? Wieviel gebe ich aus? Und bis wann habe ich mein Geld fürs Jahr aufgebraucht? Das ist nützlich zu wissen“, sagt Wackernagel. Kinder verstünden das Konzept „besonders gut, Minister weniger“.

So wird der Raubbau an der Natur gemessen

Für ihre globale Buchhaltung rechnen die Forschenden nicht mit Euro oder Dollar, sondern mit einem standardisierten Flächenmaß, den „globalen Hektar“.

Die Wissenschaftler nutzen UN-Daten, um zu ermitteln: Wieviel Fläche braucht die Weltbevölkerung in diesem Jahr für Ackerbau, Viehweiden, Fischerei, Waldprodukte, für Siedlungen und für die langfristige Bindung ihrer CO2-Emissionen auf der einen Seite – und wieviel produktive Fläche steht tatsächlich zur Verfügung? Das Ergebnis: die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich.

Setzt man Angebot und Nachfrage ins Verhältnis und multipliziert das Ganze mit 365 Tagen, erhält man die Zahl der Tage im Jahr, nach denen die Menschheit ihr ökologisches Konto überzieht – daraus lässt sich für das Jahr 2026 dann der 30. Juli ableiten.

Belastung durch Klimagase übersetzt in Fläche

Am stärksten zu Buche schlägt in dieser Rechnung unser Ausstoß des Klimagases CO2. Um ihn in ein Flächenmaß zu übersetzen, schätzen die Fachleute, wie viel Waldfläche nötig wäre, um das CO2 aufzunehmen, das nicht ohnehin von den Ozeanen geschluckt wird. Genau hier setzt Kritik an.

Der Klima-Ökonom Hubertus Bardt, Geschäftsführer am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, bemängelt: „Es werden verschiedene Dinge zusammengepackt, die eigentlich sehr unterschiedlich sind. Dann wird die Botschaft abgeleitet: Wir verbrauchen mehr Erden als wir haben. Und natürlich verbrauchen wir nicht mehr Erden“, sagt Bardt. „Das ist kein Flächenproblem, das wir mit CO2 haben, sondern das ist ein Problem des CO2 in der Atmosphäre.“

CO2-Emissionen dominieren die Bilanz

Kritiker monieren auch immer wieder die Berechnungsmethode: Wenn man bei der Berechnung des ökologischen Fußabdrucks der Menschheit die CO2-Emissionen wegließe, gäbe es derzeit gar keinen Erdüberlastungstag. Dann würden für den globalen Verbrauch an natürlichen Ressourcen „nur“ rund 0,7 Erden benötigt.

Das führt zu dem Eindruck, ohne Klimagase gäbe es keinen Raubbau, die Welt wäre in Ordnung. So ist das von den Erfindern des ökologischen Fußabdrucks aber nicht gemeint. Mathis Wackernagel betont, selbst ein Verbrauch von rechnerisch rund 0,7 Erden sei ein Problem. Denn auf dem Planeten lebten schließlich nicht nur Menschen: „Ökologen haben zum Beispiel vorgeschlagen, dass die Hälfte der Kapazität der Erde nicht genutzt werden soll, wenn wir die Artenvielfalt einigermaßen stabil halten wollen.“

Grenzen des Indikators

Fachartikel kritisieren den Erdüberlastungstag und den ihm zugrunde liegenden ökologischen Fußabdruck als grobe, stark vereinfachende Kennzahlen. Zum Teil werde mit fragwürdigen Annahmen gearbeitet.

Wackernagel räumt ein, dass der Erdüberlastungstag einen Teil der Zerstörung nicht erfasst. Beispielsweise würden Umweltschäden wie Bodenerosion oder die Übernutzung von Grundwasser nicht abgebildet. Es fehlten verlässliche Daten dazu, aus welchen Quellen welche Mengen von dem besonders klimaschädlichen Gas Methan freigesetzt werden. Unklar seien auch die genauen Folgen von Waldbränden. Wahrscheinlich, so Wackernagel, werde der Raubbau an der Natur unterschätzt.

Es gibt Lösungen zur Entlastung des Planeten

Für Mathis Wackernagel ist entscheidend: Der ökologische Überlastung wird enden – die Frage sei nur, wie – „by design or by disaster“, durch Planung oder durch Katastrophen. Ein klarer Blick auf den Raubbau müsse nicht lähmen, im Gegenteil: „Wenn wir das wissen, dann können wir uns darauf vorbereiten. Das ist eigentlich ein Weg aus der Hilflosigkeit. Wir könnten, wenn wir wollen.“

Im Netz informiert die Umweltorganisation Global Footprint Network über viele Möglichkeiten, das Datum des Erdüberlastungstags im Jahr nach hinten zu schieben. Da geht es zum Beispiel um mehr erneuerbare Energien, um Naturschutz, Aufforstung, gute öffentliche Verkehrsmittel oder um eine fleischärmere Ernährung.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Marktbericht: DAX vor freundlichem Wochenstart

September 28, 2026

Lebensmittelpreise: Droht die nächste Inflationswelle?

September 28, 2026

Israels Wahlkampf mit harten Bandagen – Ausschluss arabischer Parteien?

September 28, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 20268 Aufrufe

Settelmayer & Kollegen: Hilfe bei Online-Betrug und Fake Shops

September 15, 20266 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20265 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.