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Startseite»Nachrichten»Chance für nachhaltige Sanierung: Insolvenzverwalter registriert großes Interesse an Batteriehersteller Varta
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Chance für nachhaltige Sanierung: Insolvenzverwalter registriert großes Interesse an Batteriehersteller Varta

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 31, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Chance für nachhaltige SanierungInsolvenzverwalter registriert großes Interesse an Batteriehersteller Varta

Blick auf ein Firmengebäude des Batterieherstellers Varta in Ellwangen. (Foto: picture alliance/dpa)

Vier Bereiche des Batterieherstellers Varta müssen Insolvenz anmelden. Der bestellte Verwalter ist dafür jedoch optimistisch. Zumindest würde aktuell großes Interesse daran gezeigt. Ob die Bereiche einzeln oder als Paket angeboten würden, ist aber noch offen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter des strauchelnden Batterieherstellers Varta hat für eine Investorenlösung reges Interesse registriert. „Es gibt bereits jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt eine erfreulich große Zahl von Interessenten“, teilte Tobias Wahl von der Kanzlei Anchor mit. Ob es sich dabei um Finanzinvestoren oder auch Industrieunternehmen handele, darüber wolle er zu diesem Zeitpunkt noch nicht sprechen.

Wie das Unternehmen in dieser Woche mitteilte, sei eine langfristige Perspektive durch den Verkauf an einen Investor sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen das erklärte Ziel. „Der Markt für Energiespeicher ist unverändert eine Zukunftsbranche“, sagte Wahl. Varta verfüge über ein umfangreiches Know-how in diesem Sektor. „Aufgrund der hohen technischen Kompetenz und gewachsener Kundenbeziehungen in der ganzen Welt glaube ich an die Chance für eine nachhaltige Sanierungslösung.“

Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen hatte vor einer Woche nach eigenen Angaben für die Varta AG als Konzernmuttergesellschaft sowie drei weitere Einheiten einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Der Geschäftsbereich mit den Haushaltsbatterien, den wichtige Geldgeber aus dem Konzern herauslösen wollen, sei davon nicht betroffen. Mittlerweile befinden sich die vier Einheiten in klassischen vorläufigen Insolvenzverfahren und nicht mehr in Eigenverwaltung, wie Varta diese Woche mitteilte.

Mögliche Paketlösung noch offen

Für eine Entscheidung über die Ausgestaltung einer Investorenlösung sei es noch zu früh, antwortete Wahl auf die Frage, ob die Gesellschaften im Paket angeboten werden oder auch als einzelne Teile. „Wir sind aktuell in der Bestandsaufnahme und Analyse bei allen vier Gesellschaften – wenige Tage nach den Insolvenzanträgen“, so Wahl. Der Fokus liege auf der Sicherung des Geschäftsbetriebs.

Bei den vier von der Insolvenz betroffenen Unternehmen arbeiteten dem vorläufigen Insolvenzverwalter zufolge circa 2300 Menschen. Ob er im Zuge der Restrukturierung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen rechne? Hier sei es noch zu früh für eine Antwort, so Wahl.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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