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Startseite»Nachrichten»„Das ist seltsam“: Adidas-Boss entschuldigt sich für zu viele pinke Schuhe bei Fußball-WM
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„Das ist seltsam“: Adidas-Boss entschuldigt sich für zu viele pinke Schuhe bei Fußball-WM

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 31, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Das ist seltsam“

Adidas-Boss entschuldigt sich für zu viele pinke Schuhe bei Fußball-WM

31.07.2026 | 09:55 Uhr

Die Fußball-WM war pink. Zumindest an den Füßen. Auffällig viele Schuhe in der knalligen Farbe waren zu sehen. Adidas-Boss Björn Gulden entschuldigt sich dafür. Aber warum?

Adidas-Boss Björn Gulden hat sich für die auffällige Häufung pinker Fußballschuhe bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada entschuldigt. „Ich denke, es ist Zufall, und ich hoffe, dass es nicht noch einmal vorkommt“, sagte Gulden bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Adidas habe „keine Informationen darüber, was Nike, Puma oder New Balance machen“, sagte Gulden und sprach von einem „Unfall“. Pink sei „zweifellos eine schöne Farbe“, fügte der 61 Jahre alte Norweger an, „aber dass wir am Ende alle denselben Farbton gewählt haben, ist seltsam.“ Er versprach aber: Zu Beginn der Vereins-Saison werde es wieder mehr andere Farben auf dem Markt geben. 

Als Gründe für den Farbtrend gilt einerseits wohl die bessere Sichtbarkeit auf dem grünen Rasen, wodurch das Produkt bei den Fans besser auffällt. Odinga Nimako, Produktmanager für Fußballschuhe bei Nike, erklärte gegenüber dem Portal „The Athletic“ zuletzt, dass Pink zudem von einigen Spielern bevorzugt werde, da es als Ausdruck von Selbstvertrauen gelte.

Massive Investitionen

Adidas hatte der Vorstellung der Quartalszahlen Erfreuliches zu verkünden. Dank guter Geschäfte im ersten Halbjahr – auch im Zuge der Weltmeisterschaft – konnte der Konzern seine Prognose nach oben korrigieren. Die Erlöse sollen nun im gesamten Jahr 2026 um neun bis zehn Prozent steigen. Zuvor war Adidas von einem Wachstum im „hohen einstelligen Bereich“ ausgegangen.

Beim Betriebsergebnis behielt Adidas seine Prognose von 2,3 Milliarden Euro bei. Anleger reagierten unter anderem deshalb verschnupft. Die Adidas-Aktie brach regelrecht ein und lag am Mittag knapp 18 Prozent unter dem Vortagskurs. „Ich sehe den Aktienkurs – und ich weiß nicht, wo das Missverständnis liegt“, sagte Gulden. „Wir sind überrascht.“

Adidas hatte massiv in die Fußball-WM investiert und insgesamt 14 Teilnehmermannschaften ausgerüstet, darunter auch die beiden Finalisten Spanien und Argentinien, Mit-Gastgeber Mexiko sowie die früh ausgeschiedene deutsche Nationalmannschaft. Auch die Schiedsrichter-Trikots sowie die Spielbälle kamen von Adidas. Der Trikotverkauf gehe weiter, sagte Gulden. Beispielsweise seien inzwischen die Trikots des Weltmeisters Spanien mit dem zweiten Stern für den zweiten Titel zu haben.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa/sid

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