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Startseite»Nachrichten»Familie veröffentlicht Statement: Perez Hilton ist nach Selbstverletzungs-Video ansprechbar
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Familie veröffentlicht Statement: Perez Hilton ist nach Selbstverletzungs-Video ansprechbar

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 6, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Familie veröffentlicht StatementPerez Hilton ist nach Selbstverletzungs-Video ansprechbar

Sorge um Promi-Blogger Perez Hilton. (Foto: picture alliance / Captital Pictures)

In einem Livestream verletzt sich Perez Hilton selbst. Besorgte Fans alarmieren die Polizei, der Promi-Blogger wird ins Krankenhaus eingeliefert. Nun meldet sich seine Familie mit einem Update zu seinem Zustand.

Am Dienstag versetzte Promi-Blogger Perez Hilton seine Follower bei Tiktok in große Sorge. Der 48-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Mario Lavandeira heißt, soll sich in einem Livestream auf der Plattform selbst mit einem Messer verletzt haben. Laut der britischen Zeitung „Daily Mail“, der das inzwischen gelöschte Tiktok-Video vorliegt, soll Hilton „blutüberströmt“ gewesen sein. Mehrere Fans des Bloggers sollen daraufhin besorgt bei der Polizei angerufen haben. Hilton wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nun melden sich seine Angehörigen mit gleich zwei Statements zu seinem aktuellen Gesundheitszustand auf seiner Website. Zunächst bedankt sich Hiltons Familie für „die überwältigende Welle an Zuneigung, Unterstützung und Gebeten“. „Wir können bestätigen, dass Perez medizinisch versorgt wird“, heißt es in der Mitteilung. Sein Wohl stehe nun im Mittelpunkt: „Wir bitten euch höflich, in dieser schwierigen Zeit die Privatsphäre von Perez sowie die seiner Familie zu respektieren.“

In einem weiteren Statement bedanken sich Hiltons Angehörige kurz darauf erneut für „euer Mitgefühl, euer Verständnis und eure anhaltende Unterstützung“. Die Menschlichkeit, die sie in dieser „herzzerreißenden Zeit“ erfahren würden, bedeute ihnen „mehr, als Worte ausdrücken können“.

Die momentane Situation sei „unglaublich schwer und emotional“. Erschwerend käme hinzu, dass „unserer Familie nur sehr wenige Informationen zur Verfügung gestellt wurden“. Somit seien sie in einer Situation, in der sie selbst auf Neuigkeiten warten müssten. Hoffnung gebe ihnen aber, dass Perez Hilton ansprechbar sei.

„Wir werden weitere Neuigkeiten mitteilen, sobald wir bestätigte Informationen erhalten und dazu in der Lage sind. Vorerst gehen wir Schritt für Schritt vor und konzentrieren uns auf das Wesentliche: auf Perez und seine Genesung“, heißt es abschließend in dem aktuellen Statement.

„Verabscheuungswürdiger Mensch“

Perez Hiltons Karriere startete 2004, als er mit dem Bloggen begann, weil er viele Kontakte zur Entertainment-Industrie hatte. Bereits im folgenden Jahr hatte er sich mit seinen Enthüllungen den Titel „Hollywoods meistgehasste Website“ erarbeitet. So schreckte Hilton beispielsweise nicht davor zurück, queere Prominente öffentlich zu outen oder Stars gemeine Spitznamen zu verpassen. Viele von ihnen haben ihm das nie verziehen.

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Nicht gut auf Perez Hilton zu sprechen, zeigt dennoch Größe: Ireland Baldwin. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

So meldete sich am Mittwoch Ireland Baldwin, die Tochter von Kim Basinger und Alec Baldwin, in ihren Instagram-Storys zu Wort: „Perez Hilton hat meine Familie jahrelang öffentlich gedemütigt. Er hat mich schon von klein auf sexualisiert, mein Gewicht und meinen Körper (als ich noch ein Kind war) kommentiert und unverzeihliche Bemerkungen über Menschen in meiner Familie gemacht.“ Der Promi-Blogger sei ein „verabscheuungswürdiger Mensch“.

Dennoch zeigte Baldwin Mitgefühl, vor allem für Hiltons drei Kinder, die alle von einer Leihmutter ausgetragen wurden: „Seine Kinder verdienen Besseres und einen gesunden Vater, und ich bin so traurig für sie alle. Ich hoffe, er bekommt die Hilfe, die er braucht, und findet Heilung.“

In den vergangenen Jahren hatte Perez Hilton sich in der Öffentlichkeit als reuiger Sünder präsentiert. Er habe in der Vergangenheit „viele Fehler gemacht“, erklärte er in einem Interview mit der „Daily Mail“. Diese bereue er und schäme sich „zutiefst“ dafür. Er habe „schreckliche Entscheidungen“ getroffen, weil es ihm nur um Aufmerksamkeit gegangen sei, die er als seine „mächtigste Droge“ bezeichnete. Doch nun habe er zu Gott gefunden und wisse, dass dieser ihn liebe und ihm vergebe.

Quelle: ntv.de, csp

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