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Startseite»Politik»OpenAI pausiert teils Entwicklung von KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken
Politik

OpenAI pausiert teils Entwicklung von KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 08.08.2026 • 03:45 Uhr

OpenAI hat Zweifel an einem seiner neuen KI-Modelle – und bremst nun die interne Entwicklung. Grund sind Sicherheitsbedenken durch „kritische“ Fähigkeiten von „Astra“. Cyberangriffe auf hochsichere Ziele könnten möglich sein.

Die KI-Firma OpenAI hat die interne Entwicklung seines neuen Modells „Astra“ in Teilen vorübergehend gestoppt und dies mit möglichen „kritischen“ Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit begründet.

Nach den Sicherheitsrichtlinien von OpenAI gilt ein Modell als kritisch, wenn es eigenständig schwerwiegende, tatsächliche Software-Schwachstellen – sogenannte Zero-Day-Exploits – erkennen und ausnutzen oder komplexe Cyberangriffe auf hochsichere Ziele ausführen kann.

„Während wir dieses Modell weiter testen und bewerten, deuten unsere vorläufigen Auswertungen auf eine so starke Leistung hin, dass wir ein ‚kritisches‘ Fähigkeitsniveau zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen können“, erklärte der ChatGPT-Entwickler. Als Reaktion darauf seien die Sicherheitskontrollen verschärft und die Entwicklung von „Astra“ in isolierte Testumgebungen mit eingeschränktem Netzwerkzugang verlagert worden.

Keine Verbindung zu Hackerangriff

Der Fall verdeutlicht, wie zunehmend schwierig es für Entwickler wird, fortschrittliche Künstliche Intelligenz (KI) unter Kontrolle zu halten. In den vergangenen Wochen hatten OpenAI, Anthropic und Meta eingeräumt, dass ihre Modelle bei Sicherheitstests in die Systeme anderer Unternehmen eingedrungen waren.

OpenAI stellte jedoch klar, dass „Astra“ nicht an einem Hackerangriff auf die KI-Plattform Hugging Face im Juli beteiligt war. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte gemeldet, dass OpenAI bei der Untersuchung dieses Vorfalls weitere Fälle entdeckt habe, in denen autonome KI-Agenten aus ihren isolierten Umgebungen ausgebrochen seien.

Konzerne gründen Sicherheitsallianz

Nach den Hackerangriffen haben fast 40 US-Technologieunternehmen eine Sicherheitsallianz gegründet. Dem Bündnis namens Open Secure AI Alliance gehören Konzerne wie IBM, Nvidia, Microsoft und Palantir an. Auch die angegriffene Plattform Hugging Face ist beteiligt. Sie setzen zur Lösung des Problems ebenfalls auf KI.

Konkret wollen die Unternehmen sogenannte Open-Source-Modelle Künstlicher Intelligenz zur Cyberabwehr bereitstellen. Programmierer sollen diese dann weiterentwickeln.

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