Nach unserem Faktencheck zur Frage, ob COVID-Geimpfte kein Blutplasma spenden dürfen, erreichte uns diese Mail:
Zuschrift an die Redaktion
„Wahrscheinlich beschäftigt ihr euch nur mit Studien die eure Meinung bestätigen.
In den USA gibt es jede Menge Studie die nachweisen, dass das Spike, des Gentherapeutischen Experiments, selbst nach mehr als 36 Monaten im Blut zirkulieren.
Fragt mich nicht nach dem Verweis, standard Antwort bei ‚chekern‘ wie ihr es seit.
Wenn ihr wollen wolltet würdet ihr fündig.
Aber ein eigenes Narrativ in Frage zu stellen, geht über eure Kapazität und Toleranz.“

Die Behauptung ist sehr konkret: Spike-Protein aus der Impfung, im Blut, nach mehr als 36 Monaten. Die Belege dafür bleiben völlig unbestimmt – und sollen von uns gefunden werden.
Damit wurde aus einer überprüfbar klingenden Aussage ein Suchspiel. Die Behauptung war sehr konkret, die angeblichen Belege blieben völlig unbestimmt. Wir haben trotzdem gesucht – und das Ergebnis dieser Suche ist der eigentliche Grund für diesen Artikel. Denn was danach passierte, kennt jeder, der schon einmal online über Studien gestritten hat.
Worum es ursprünglich ging
Ausgangspunkt war unser Faktencheck über eine alte Behauptung, die erneut in sozialen Netzwerken verbreitet wurde: COVID-geimpfte Menschen könnten kein Blutplasma spenden, weil die Impfung angeblich „natürliche Antikörper entfernt“. Beides stimmt nicht. Das American Red Cross führt Menschen nach einer Impfung mit den üblichen nicht replizierenden, inaktivierten oder RNA-basierten COVID-Impfstoffen weiterhin als spendefähig, sofern sie symptom- und fieberfrei sind. Der wahre Kern des Sharepics liegt in einer zeitweiligen Sonderregel für COVID-Rekonvaleszentenplasma aus dem Jahr 2021 – also für eine spezielle Therapieform und nicht für gewöhnliche Blut- und Plasmaspenden.
Die Kritik in der Mail betraf also zunächst eine ganz andere Frage als der geprüfte Artikel. Trotzdem lohnt sie sich anzusehen, weil der Satz „Dazu gibt es Studien“ in Diskussionen über Gesundheit, Klima, Ernährung oder Technik ständig fällt.
„Es gibt Studien“ ist noch kein Beleg
Das kann stimmen. Es kann sogar sehr viele Studien geben. Trotzdem wissen wir damit fast nichts: Welche Studie? Wer hat sie durchgeführt? Wie viele Menschen wurden untersucht? Was wurde gemessen? Was war die Vergleichsgruppe? Welche Einschränkungen nennen die Forschenden selbst? Und vor allem – untersucht die Studie überhaupt jene Behauptung, für die sie gerade als Beleg herhalten soll?
Eine wissenschaftliche Arbeit ist kein magisches Dokument, das einer Aussage allein durch ihre Existenz Recht gibt. Gerade bei medizinischen Fragen können zwei Sätze fast gleich klingen und wissenschaftlich etwas völlig anderes bedeuten. „Antikörper gegen Spike sind nach drei Jahren nachweisbar“ ist eine andere Aussage als „Spike-Protein zirkuliert nach drei Jahren im Blut“. Und der Nachweis eines Proteinfragments in bestimmten Immunzellen ist wiederum etwas anderes als der Nachweis eines dauerhaft frei zirkulierenden Proteins im Blut noch nach mehr als drei Jahren. Diese Unterschiede sind keine Haarspalterei. Sie entscheiden darüber, was eine Untersuchung tatsächlich aussagt.
Also haben wir gesucht
Man hätte schlicht antworten können: Wer sich auf Studien beruft, soll sie nennen. Wir haben trotzdem recherchiert – und man findet tatsächlich Arbeiten, die längere Nachweiszeiten nach COVID-Impfungen beschreiben.
Eine 2023 in Proteomics – Clinical Applications veröffentlichte Arbeit von Carlo Brogna und Kollegen untersuchte biologische Proben von Personen nach einer mRNA-Impfung mittels Massenspektrometrie und suchte nach einem spezifischen Fragment des rekombinanten Spike-Proteins. Dieses Fragment wurde in 50 Prozent der analysierten Proben gefunden; der früheste Nachweis erfolgte 69 Tage nach der Impfung, der späteste nach 187 Tagen. Das ist ein reales Studienergebnis, und es wäre falsch, so zu tun, als gäbe es solche Befunde nicht.
2025 erschien eine weitere Arbeit von Bruce Patterson und Kollegen. Untersucht wurden 50 Personen mit länger anhaltenden Beschwerden nach einer COVID-Impfung sowie 26 asymptomatische geimpfte Kontrollpersonen. Die Forschenden berichteten über den Nachweis der S1-Untereinheit des Spike-Proteins in bestimmten CD16+-Monozyten; bei Personen mit dem von den Autoren als „post-COVID-19 vaccine syndrome“ bezeichneten Beschwerdebild wurde S1 bis zu 245 Tage nach der Impfung nachgewiesen. Auch dieser Befund sollte weder verschwiegen noch größer gemacht werden, als er ist: Die Studie untersuchte eine ausgewählte Gruppe mit anhaltenden Beschwerden, die Autoren bezeichnen ihre Ergebnisse selbst als vorläufig und schreiben, dass weitere Untersuchungen nötig seien, um Kausalität und Häufigkeit zu klären.
Zur Einordnung gehört auch der von den Autoren offengelegte Interessenkonflikt: Patterson ist Geschäftsführer des Diagnostikunternehmens IncellDx, mehrere Mitautorinnen und Mitautoren arbeiten für das Unternehmen, weitere Verbindungen bestehen zum Chronic COVID Treatment Center. Das widerlegt die Ergebnisse nicht, ist bei der Bewertung der Arbeit aber eine relevante Information.
Was die Studien zeigen – und was behauptet wurde
Zur Vergleichbarkeit in Tagen. 36 Monate entsprechen ungefähr 1.095 Tagen.
Brogna et al. (2023)187 Tage
Spätester Nachweis eines Spike-Fragments in untersuchten Proben.
Patterson et al. (2025)245 Tage
S1 in bestimmten Monozyten, bei einer ausgewählten Gruppe mit Beschwerden.
Behauptet in der Zuschriftmehr als 36 Monate
Behauptete Zirkulation im Blut noch nach mehr als 36 Monaten, angeblich belegt durch „jede Menge Studien“.
Zwischen dem, was gefunden wurde, und dem, was behauptet wurde, liegt mehr als das Vierfache.
Und dann gibt es tatsächlich eine 36-Monats-Studie
Besonders interessant wird die Sache, weil 2026 eine österreichische Studie erschienen ist, in deren Titel ausdrücklich 36 Monate vorkommen. Forschende um Orkan Kartal untersuchten die langfristige Immunantwort bei österreichischen Blutspenderinnen und Blutspendern; mehr als 146.000 Blutspenden aus den Jahren 2020 bis 2025 flossen in den Datensatz ein, zusätzlich wurden 204 Personen über 36 Monate wiederholt untersucht.
Wer nur „36 Monate“, „Spike“ und „Blutspender“ überfliegt, könnte hier den gesuchten Beweis vermuten. Nur untersucht die Studie etwas anderes. Gemessen wurden unter anderem Anti-S- und Anti-N-Antikörper. Anti-S-Antikörper sind Antikörper des Immunsystems, die sich gegen das Spike-Protein richten – sie sind nicht das Spike-Protein selbst. Die Forschenden beobachteten über drei Jahre eine anhaltende und durch erneute Infektionen immer wieder verstärkte Antikörperantwort; 97 Prozent der längsschnittlich beobachteten Personen zeigten mindestens eine serologisch erkannte Reinfektion, die Hälfte sogar zwei oder mehr.
Antikörper und Antigen sind nicht dasselbe
36 Monate Antikörpernachweis sind nicht 36 Monate Spike-Nachweis.
Das Antigen
Die Struktur, auf die das Immunsystem reagiert – hier das Spike-Protein selbst.
Der Antikörper
Die Antwort des Immunsystems darauf. Er kann lange vorhanden sein, wenn das Antigen längst verschwunden ist.

Die österreichische Studie ist damit gerade kein Nachweis dafür, dass Impf-Spike drei Jahre lang im Blut zirkuliert. Sie zeigt, wie lange und wie dynamisch sich die Immunantwort nach wiederholtem Kontakt mit SARS-CoV-2 entwickeln kann.
Und selbst dann wäre die Ausgangsfrage nicht beantwortet
Noch etwas fällt auf: Ein hypothetischer Nachweis von Impf-Spike nach 36 Monaten würde die ursprünglich geprüfte Behauptung nicht bestätigen. In unserem Faktencheck ging es darum, ob COVID-Geimpfte kein Blut oder Plasma spenden dürfen. Um das zu belegen, müsste man mehr zeigen als irgendeine Form von Proteinpersistenz – nämlich, dass daraus ein relevantes Risiko für Empfänger entsteht und deshalb medizinische Ausschlusskriterien nötig sind. Die aktuellen Regeln des American Red Cross sagen etwas anderes: Wer mit nicht replizierenden, inaktivierten oder RNA-basierten COVID-Impfstoffen geimpft wurde, kann bei Symptom- und Fieberfreiheit spenden. Ein wissenschaftlicher Befund und die Schlussfolgerung, die jemand daraus ziehen möchte, sind zwei getrennte Dinge.
Wer behauptet, muss irgendwann auch zeigen
Damit verlassen wir die COVID-Frage, denn der Mailwechsel illustriert ein allgemeineres Problem. In der Argumentationsforschung wird seit Langem darüber diskutiert, wie Beweislast in Gesprächen verteilt wird. Vereinfacht gilt für eine konkrete, bestrittene Behauptung: Wer sie aufstellt, muss sie begründen können. Conny Rhode formuliert für argumentative Dialoge den Grundgedanken, dass eine aufgestellte und hinterfragte Behauptung entweder gestützt oder zurückgenommen werden muss.
Das heißt nicht, dass jeder Mensch zu jeder Aussage ein Literaturverzeichnis mitschicken muss. Wer schreibt „Ich glaube, ich habe mal etwas darüber gelesen“, stellt einen anderen Anspruch als jemand, der erklärt, es gebe jede Menge Studien, die genau das nachweisen. Je konkreter der Anspruch, desto konkreter muss irgendwann der Beleg werden. „Google selbst“ löst dieses Problem nicht.
Die Behauptung, die man nicht verlieren kann
Denn aus diesem Verfahren kann ein geschlossenes System entstehen, in dem kein denkbares Rechercheergebnis die ursprüngliche Überzeugung mehr erschüttert.
Vier mögliche Ergebnisse, ein Ausgang
Was passiert, wenn die Gegenseite tatsächlich sucht.
Sie findet nichts
Dann hat sie nicht richtig gesucht.
Sie findet Teilbelege
Dann hat sie die entscheidenden Studien ignoriert.
Sie findet Widersprechendes
Dann sucht sie nur, was ins eigene Narrativ passt.
Sie legt alles offen
Dann war die Forschung ohnehin nie der Punkt.
Die Belege sind angeblich vorhanden – aber immer genau dort, wo niemand sie überprüfen kann.
Das ist für eine sachliche Diskussion ein Problem, weil die Behauptung damit unwiderlegbar wird, zumindest im Gespräch.
Wie der Mailwechsel endete
Wir antworteten und nannten die Studien, die wir gefunden hatten: Brogna und Kollegen mit dem Nachweis bis 187 Tage, Patterson und Kollegen mit Befunden bis 245 Tage. Zusätzlich verwiesen wir auf die österreichische 36-Monats-Studie und erklärten den Unterschied zwischen Spike-Protein und Anti-Spike-Antikörpern. Dann baten wir um die konkrete Studie, die einen Nachweis des impfstoffbedingten Spike-Proteins im Blut nach mehr als 36 Monaten zeigen soll.
Die Antwort enthielt erneut keine Studie.

Die Antwort darauf
„Wie erwähnt, Anlass meiner Mail war nur der Zweck euch zu mit zuteilen, dass euere pseudo wissenschaftliche Statements, hier und erkannt werden, als das was sie sind, Bullshit.“
Damit hatte sich die Ausgangslage verändert. Zuerst lautete der Vorwurf: Ihr ignoriert Studien. Nachdem Studien recherchiert und offengelegt worden waren, spielte die konkrete Forschung keine Rolle mehr.
Das heißt nicht, dass feste Meinungen irrational sind
Hier ist Vorsicht angebracht. Aus zwei E-Mails lässt sich keine psychologische Diagnose eines Menschen ableiten, und genau das wollen wir nicht tun. Die Forschung kennt allerdings gut dokumentierte Mechanismen, durch die bestehende Überzeugungen beeinflussen, wie neue Informationen bewertet werden. Eine umfangreiche Übersicht in Nature Reviews Psychology beschreibt etwa, dass Falschinformationen auch nach Korrekturen Einfluss auf das weitere Denken behalten können – die Forschung spricht vom „continued influence effect“ –, und dass bei der Bewertung von Informationen kognitive, soziale und emotionale Faktoren eine Rolle spielen. Experimente zeigen zudem, dass die Motivation, korrekt zu urteilen, die Bewertung verändern kann: In einer Studie mit mehr als 3.300 Teilnehmenden verbesserten finanzielle Anreize für richtige Antworten die Genauigkeit der Einschätzung politischer Nachrichten und reduzierten parteiliche Verzerrungen.
Das heißt nicht, dass jemand, der uns widerspricht, unter „motiviertem Denken“ leidet. Es bedeutet nur, dass Menschen Informationen nicht im luftleeren Raum beurteilen – Vorwissen, Überzeugungen, soziale Zugehörigkeit und Vertrauen in Quellen beeinflussen, welchen Belegen wir Gewicht geben. Das gilt selbstverständlich auch für Journalistinnen und Faktenchecker. Gerade deshalb braucht es nachvollziehbare Quellen.
Quellen machen Aussagen angreifbar. Das ist ihr Zweck.
Ein guter Faktencheck sollte keine Glaubensfrage daraus machen, welcher Seite man vertraut. Leserinnen und Leser sollen nachsehen können, worauf sich eine Aussage stützt, eine Studie öffnen und feststellen können, ob wir sie korrekt wiedergeben. Sie sollen auch Fehler finden können. Deshalb sind Quellen mehr als Dekoration unter einem Artikel: Sie machen Aussagen angreifbar. Das klingt negativ, ist aber eine der wichtigsten Eigenschaften seriöser Informationsarbeit. Eine überprüfbare Aussage kann sich als richtig herausstellen, als unvollständig erweisen oder widerlegt werden. „Es gibt Studien, aber ich sage euch nicht welche“ verhindert genau diese Überprüfung.
Zur seriösen Prüfung gehört allerdings die andere Seite ebenso. Es wäre bequem gewesen, die Behauptung über länger nachweisbares Spike-Protein als Unsinn abzutun – wissenschaftlich wäre das keine gute Arbeitsweise gewesen. Es gibt Arbeiten, die entsprechende Befunde beschreiben. Man kann sie methodisch diskutieren, ihre Aussagekraft einordnen und weitere Forschung abwarten. Man kann sie aber nicht aus der Literatur verschwinden lassen, weil sie unbequem erscheinen. Genauso wenig darf man aus ihnen etwas machen, das sie nicht zeigen: 187 Tage werden durch entschlossene Überzeugung nicht zu mehr als 36 Monaten, und S1 in bestimmten Immunzellen einer ausgewählten Gruppe ist keine Abkürzung zu der Aussage, bei COVID-Geimpften zirkuliere das Spike-Protein jahrelang im Blut.
Vielleicht ist das die wichtigste Frage
In festgefahrenen Online-Debatten wird oft darüber gestritten, wer „das Narrativ“ kontrolliert oder welcher Institution man noch trauen könne. Eine einfachere Frage hilft meist weiter: Welche konkrete Beobachtung würde dazu führen, dass Sie Ihre Aussage ändern?
Wenn darauf eine Antwort möglich ist, kann eine sachliche Diskussion beginnen. Wenn kein denkbares Ergebnis die Überzeugung verändern könnte, gibt es dagegen nichts mehr zu prüfen – dann liegt keine überprüfbare Hypothese vor, sondern eine Überzeugung, die gegen jede Widerlegung abgesichert ist.
Wissenschaft funktioniert anders. Sie lebt davon, dass Ergebnisse unangenehm sein dürfen – auch für uns. Findet jemand morgen eine belastbare Studie, die zeigt, dass impfstoffbedingtes Spike-Protein bei einer relevanten Zahl von Menschen mehr als 36 Monate nach der Impfung im Blut vorhanden ist, wäre die richtige Reaktion nicht „das darf nicht sein“. Sie wäre: Studie aufmachen, Methoden prüfen, Ergebnisse lesen, einordnen – und gegebenenfalls den bisherigen Wissensstand korrigieren. Dafür müsste man allerdings wissen, welche Studie gemeint ist.
Fazit
Der Mailwechsel begann mit dem Vorwurf, Faktenchecker würden nur jene Studien berücksichtigen, die ihre eigene Meinung bestätigen. Wir haben deshalb nach den behaupteten Forschungsergebnissen gesucht und dabei durchaus Studien gefunden, die eine längerfristige Nachweisbarkeit von Spike-Protein oder Spike-Bestandteilen untersuchen. Wir haben sie nicht verschwiegen. Sie zeigen nur nicht das, was behauptet wurde: Eine Arbeit berichtet über maximal 187 Tage, eine weitere bei einer speziellen Gruppe über Befunde bis 245 Tage, und die österreichische Untersuchung läuft zwar über 36 Monate, misst aber Antikörperdynamiken und keinen dreijährigen Nachweis von Impf-Spike im Blut.
Eine konkrete Studie für die Behauptung „mehr als 36 Monate“ wurde uns trotz Nachfrage nicht genannt.
Man darf Mimikama kritisieren. Man darf unseren Faktenchecks misstrauen, unsere Interpretation hinterfragen und uns Studien schicken, die unseren Einschätzungen widersprechen. Genau dafür veröffentlichen wir Quellen. Wer sich aber auf „jede Menge Studien“ beruft, muss irgendwann auch eine davon nennen.
„Sucht selbst“ ist keine Quellenangabe.
Quellen und weiterführende Literatur
- Brogna C. et al. (2023): Detection of recombinant Spike protein in the blood of individuals vaccinated against SARS-CoV-2: Possible molecular mechanisms, Proteomics – Clinical Applications, 17(6), e2300048, DOI 10.1002/prca.202300048 – PubMed
- Patterson B. K. et al. (2025): Detection of S1 spike protein in CD16+ monocytes up to 245 days in SARS-CoV-2-negative post-COVID-19 vaccine syndrome (PCVS) individuals, Human Vaccines & Immunotherapeutics, 21(1), 2494934, DOI 10.1080/21645515.2025.2494934 – PubMed
- Kartal O. et al. (2026): Reinfection-Driven Accumulation of SARS-CoV-2 Antibodies: A 36-Month Longitudinal Study in Austrian Blood Donors, Diagnostics, 16(2), 195, DOI 10.3390/diagnostics16020195 – PubMed
- American Red Cross: Blood Donor Eligibility Criteria, Abschnitt „COVID-19 Vaccine and COVID-19 Booster Shot“ – redcrossblood.org
- U.S. Food and Drug Administration (2022): Updated Information for Blood Establishments Regarding the COVID-19 Pandemic and Blood Donation – fda.gov
- Ecker U. K. H. et al. (2022): The psychological drivers of misinformation belief and its resistance to correction, Nature Reviews Psychology, 1, 13–29, DOI 10.1038/s44159-021-00006-y – Nature Reviews Psychology
- Rathje S. et al. (2023): Accuracy and social motivations shape judgements of (mis)information, Nature Human Behaviour, 7, 892–903, DOI 10.1038/s41562-023-01540-w – Nature Human Behaviour
- Mimikama: Dürfen COVID-Geimpfte kein Blutplasma spenden? Das steckt hinter der viralen Behauptung – der geprüfte Ausgangsartikel
- Rhode C. (2017): The Burden of Proof in Philosophical Persuasion Dialogue, Argumentation, 31, 535–554, DOI 10.1007/s10503-017-9432-z – Springer
