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Startseite»Nachrichten»Wegen Munitionsleaks: Pentagon ordnet Lügendetektortests für hochrangige Militärs an
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Wegen Munitionsleaks: Pentagon ordnet Lügendetektortests für hochrangige Militärs an

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 5, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Wegen MunitionsleaksPentagon ordnet Lügendetektortests für hochrangige Militärs an

Das US-Verteidigungsministerium mit Pete Hegseth an der Spitze wollte die Berichte nicht bestätigen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Die Berichte über die zur Neige gehenden Munitionsvorräte beim US-Militär lassen Hegseth und Trump wüten. Jetzt möchte das Pentagon herausfinden, wer hinter den Leaks an die Medien steckt. Dafür müssen sich hochrangige Angehörige der Streitkräfte einem Lügendetektortest unterziehen.

Wegen eines Berichts über Munitionsmangel bei den US-Streitkräften hat das Pentagon laut Medienberichten mit Lügendetektor-Tests bei hochrangigen Militärangehörigen begonnen. Etwa 50 Mitglieder des Planungs- und Beratungsstabs des Verteidigungsministeriums seien verpflichtet worden, die sogenannten Polygrafentests zu absolvieren, berichtete die „New York Times“.

Auch CBS News berichtete über den umfangreichen Einsatz von Lügendetektoren, um herauszufinden, wie als geheim eingestufte Informationen über die Munitionsbestände in die Hände von Journalisten gelangten. Generalstabschef Dan Caine sei nicht getestet worden. Beide Medien beriefen sich auf namentlich nicht genannte Beamte.

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, wollte die Berichte nicht kommentieren und erklärte, er äußere sich nicht zu „internen Personal- oder Ermittlungsangelegenheiten“. Das Pentagon nehme aber „alle Leaks klassifizierter Informationen zur nationalen Sicherheit äußerst ernst und gehe ihnen entsprechend nach“. Dies sei „entscheidend, um die Sicherheit der Vereinigten Staaten und unserer weltweit eingesetzten Truppen zu gewährleisten“.

Im Juli hatten US-Medien berichtet, dass Washington wegen Versorgungsbedenken nach mehreren Monaten Krieg gegen den Iran seine Munition rationiere. Regierungsvertreter wiesen die Berichte vehement zurück. Präsident Donald Trump erklärte, die USA hätten „riesige Mengen“ Munition, räumte jedoch ein: „Von einigen der hochentwickelten Sachen hätten wir sicherlich gerne mehr.“

Quelle: ntv.de, lme/AFP

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