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Startseite»Nachrichten»Lebenszeichen einer toten Marke: Bristol Fighter kommt zurück
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Lebenszeichen einer toten Marke: Bristol Fighter kommt zurück

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 6, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Lebenszeichen einer toten MarkeBristol Fighter kommt zurück

Von Bristol gibt es wieder ein Lebenszeichen: Die Briten haben einen weiteren Fighter aufgebaut. Vier sollen noch folgen. (Foto: Bristol Cars)

Der britische Sportwagenhersteller Bristol hatte vor seiner Pleite noch unerledigte Aufgaben. Die werden jetzt abgearbeitet.

Viele Jahre war es still um die britische Automarke Bristol. Nun gibt es wieder ein Lebenszeichen: Zum 80. Geburtstag kehrt der Kleinserienhersteller zurück und vollendet einige unvollendet gebliebene Exemplare des Bristol Fighter.

Auf dem Salon Privé im englischen Blenheim Palace (bis 6. September) feiert der erste neu aufgebaute Fighter seine Weltpremiere. Das Coupé entstand in Handarbeit nach historischen Zeichnungen und mit originalen Bauteilen. Vier weitere Exemplare sollen in den kommenden Monaten in gleicher Weise nach Kundenwunsch gefertigt werden.

2016 bereits Wiederbelebungsversuch

Der Fighter war das vorerst letzte Serienmodell von Bristol Cars, bevor die traditionsreiche Marke ihre Fahrzeugproduktion 2011 einstellte und in die Insolvenz rutschte. 2016 gab es mit dem E-Roadster Bullet einen Wiederbelebungsversuch, der über das Konzeptstadium nicht hinauskam. Diesmal setzt Eigentümer Paul King bewusst auf Authentizität: Statt eines komplett neuen Modells wird zunächst ein historisches Projekt zu Ende geführt.

Technisch bleibt der Fighter auch 25 Jahre nach seiner Entwicklung ein Statement. Unter der langen Motorhaube arbeitet ein 8,0 Liter großer V10-Saugmotor mit 386 kW/525 PS; optional sind 441 kW/600 PS möglich. Frühere Exemplare des Flügeltürers konnte bis zu 338 km/h schnell fahren.

Trotz dieser Supercar-Eckdaten versteht Bristol den Zweisitzer traditionell eher als luxuriösen Gran Turismo denn als kompromisslosen Sportwagen. Lediglich 13 oder 14 Exemplare wurden zwischen 2004 und 2009 zu Preisen von 330.000 bis 520.000 Euro verkauft. Insgesamt 20 Chassis wurden vorbereitet.

Anfang einer größeren Renaissance

Die Fertigung der letzten fünf Fighter übernimmt ein nicht genannter britischer Spezialist für Kleinserienfahrzeuge. Interessenten müssen Preise individuell anfragen.

Weitere Modelle stellt die Marke zwar noch nicht vor, kündigt aber an, dass die Wiederaufnahme der Produktion erst der Anfang einer umfassenderen Renaissance sein soll.

Quelle: ntv.de, Mario Hommen, sp-x

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