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Startseite»Nachrichten»Syrer stellen größte Gruppe: Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen sinkt spürbar
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Syrer stellen größte Gruppe: Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen sinkt spürbar

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Syrer stellen größte Gruppe Zahl der Empfänger von Asylbewerberleistungen sinkt spürbar

Die meisten Empfänger von Asylbewerberleistungen stammten Ende 2025 aus Syrien. (Foto: picture alliance/dpa)

Ende vergangenen Jahres haben rund 390.000 Asylbewerber staatliche Unterstützung erhalten. Das sind weniger als noch ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Empfänger besonderer Leistungen sinkt.

In Deutschland beziehen weniger Menschen Asylbewerberleistungen. Die Zahl der Empfänger ist laut Statistischem Bundesamt gesunken. Zum Jahresende 2025 bezogen rund 390.000 Menschen die staatliche Unterstützung. Das waren 15 Prozent oder 71.400 Personen weniger als ein Jahr zuvor, wie die Statistiker mitteilen. Die größte Gruppe der Leistungsbezieher stammte mit 64.600 Personen aus Syrien.

Den Statistikern zufolge waren 61 Prozent der Empfänger männlich und 39 Prozent weiblich. Knapp ein Drittel (31 Prozent) war minderjährig, während 62 Prozent zwischen 18 und 49 Jahre alt waren. Die häufigsten Herkunftsländer nach Syrien (17 Prozent) waren die Türkei (15 Prozent), Afghanistan (zehn Prozent) und der Irak (sieben Prozent). Fast die Hälfte aller Leistungsbezieher stammte aus Asien (48 Prozent), 30 Prozent aus Europa und 17 Prozent aus Afrika.

Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht unterschiedliche Leistungsstufen vor. So können Personen, die sich seit mindestens 36 Monaten ohne wesentliche Unterbrechung in Deutschland aufhalten, höhere Leistungen erhalten. Voraussetzung ist, dass sie die Dauer ihres Aufenthalts nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben – etwa durch die Vernichtung von Ausweisdokumenten. Diese Leistungen orientieren sich dann am Sozialgesetzbuch.

Fünf Prozent der Leistungsberechtigten kamen aus der Ukraine, die vor viereinhalb Jahren von Russland überfallen wurde. Hilfsbedürftige Geflüchtete aus der Ukraine erhalten nach ihrer Registrierung jedoch in der Regel Bürgergeld oder Sozialhilfe und beziehen damit keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Neben den Regelleistungen zur Deckung des notwendigen Bedarfs gibt es besondere Leistungen, etwa bei Krankheit oder Schwangerschaft. Die Zahl der Empfänger von besonderen Leistungen sank hierzulande ebenfalls um 15 Prozent auf rund 214.800. 

Quelle: ntv.de, lar/rts

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