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Startseite»Nachrichten»Rückzug bei Invictus Games : Uganda gibt Prinz Harry wegen König Charles einen Korb
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Rückzug bei Invictus Games : Uganda gibt Prinz Harry wegen König Charles einen Korb

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 10, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Rückzug bei Invictus Games Uganda gibt Prinz Harry wegen König Charles einen Korb

Kaum gewonnen, schon zerronnen: Prinz Harry muss sich von einer Teilnehmer-Nation bei den Invictus Games verabschieden. (Foto: IMAGO/Avalon.red)

Im Juli begrüßt Prinz Harry Uganda noch persönlich als Neuzugang bei den Invictus Games 2027. Nun wird das Land aber doch keine Delegation schicken. Der Grund für die Absage soll der „Harry-Meghan-Unsinn“ sein.

Das dürfte ein Rückschlag für Prinz Harry sein. Uganda zieht sich von den Invictus Games 2027 in Birmingham zurück. Das gab General Muhoozi Kainerugaba, Chef der ugandischen Streitkräfte und Sohn von Präsident Yoweri Museveni, bekannt. Bei X schrieb er, dass sein Land nicht an einer Veranstaltung teilnehmen werde, die nicht die Zustimmung von König Charles III., „den wir zutiefst verehren“, habe.

Der Zeitpunkt der Absage löst Spekulationen aus, ob sie eine Reaktion auf ein offizielles Schreiben an hochrangige Regierungs- und Militärvertreter des Vereinigten Königreichs im Namen von König Charles sein könnte. In diesem hatte er nach der Heimkehr der Sussexes aus Amerika noch einmal deutlich gemacht, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan keine aktiven Mitglieder des Königshauses seien und ihre Titel „Ihre Königliche Hoheit“ nicht mehr benutzen dürften.

Auf Nachfrage der britischen Zeitung „Times“, was den Anstoß zu Ugandas Absage gegeben habe, soll Kainerugaba geantwortet haben: „Ich habe Fraktionen im Verteidigungsministerium, die diesen Harry-Meghan-Unsinn unterstützen. Ich musste dem sofort ein Ende setzen. Ich stehe hinter dem Monarchen. Punkt.“

Für König Charles selbst waren die Invictus Games in der Vergangenheit offenbar kein Problem. Der Monarch nahm 2014 an den ersten Spielen in London teil, die sein jüngerer Sohn für verwundete, verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten gegründet hatte. Ein ranghoher Royal-Insider betonte laut des britischen Senders ITV sogar, König Charles unterstütze Organisationen, die sich für verletzte Angehörige der Streitkräfte einsetzen.

Im Juli war die Freude noch groß

Die Nachricht, über die zuerst die Nachrichtenwebsite „Uganda Pulse“ berichtete, dürfte für den Prinzen ein herber Schlag sein, denn noch im Juli hatte er gemeinsam mit Ugandas Verteidigungsminister Kiryowa Kiwanuka bei einer Veranstaltung der Invictus Games in London verkündet, dass das ostafrikanische Land als 26. Nation an dem Multisport-Event für verwundete Soldaten teilnehmen werde.

Damals lobte Kiwanuka den ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni für seine „visionäre Führung“ und Kainerugaba dafür, dass er sich „für die Teilnahme unseres Teams eingesetzt“ habe.

Der Sprecher der ugandischen Regierung, Alan Kasujja, bestätigte gegenüber dem britischen Sender BBC: „General Kainerugaba entscheidet, ob die Uganda People’s Defence Force an den Invictus Games teilnimmt oder nicht. Was Sie gesehen haben, ist seine erklärte Position. Sollte sich diese ändern, wird er die Welt darüber informieren.“

Quelle: ntv.de, csp/spot

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