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Startseite»Nachrichten»Neue Umfrage vor Berlin-Wahl: Linke zieht an CDU vorbei und liegt in Berlin vorn
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Neue Umfrage vor Berlin-Wahl: Linke zieht an CDU vorbei und liegt in Berlin vorn

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 11, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Neue Umfrage vor Berlin-WahlLinke zieht an CDU vorbei und liegt in Berlin vorn

Wird Elif Eralp die nächste Berliner Bürgermeisterin? (Foto: IMAGO/Stefan Zeitz)

Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl verschieben sich in einer Umfrage die Kräfteverhältnisse: Zwischen den beiden führenden Parteien liegt nur ein Punkt, während die Grünen verlieren und sich die SPD leicht verbessert.

Wäre am kommenden Sonntag Abgeordnetenhauswahl in Berlin, dann wäre die Linke einer Infratest-dimap-Umfrage der ARD zufolge weiterhin stärkste Kraft. Die Partei mit Spitzenkandidatin Elif Eralp käme auf 21 Prozent und damit auf zwei Prozentpunkte mehr als bei der vorigen Umfrage des Instituts, wie die ARD mitteilte. Die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Stefan Evers kommen auf 20 Prozent – ein Prozentpunkt weniger als bei der vorigen Umfrage vom 2. September.

Drittstärkste Kraft wäre die AfD mit unverändert 18 Prozent. Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und liegen nun bei 16 Prozent. Die Sozialdemokraten kämen demnach auf 12 Prozent, eine Verbesserung um einen Prozentpunkt im Vergleich zur vorigen Vorwahlumfage.

Das BSW käme wie bei der vorigen Umfrage auf 4 Prozent und würde damit den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. Die Partei tritt erstmals bei einer Wahl für das Berliner Parlament an.

Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat für die Umfrage von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1527 Wahlberechtigte in Berlin befragt. Am Mittwoch waren strafrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover gegen SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach bekanntgeworden. Vorwürfe der Bereicherung wies dieser kategorisch zurück.

In Berlin wird am 20. September ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Zurzeit regiert in der Hauptstadt ein Bündnis aus CDU und SPD – auch Grüne, Linke und AfD sind im Abgeordnetenhaus vertreten. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner hatte seine Spitzenkandidatur für die CDU vor rund zwei Monaten aufgegeben. Er hatte damit die Konsequenzen aus der Debatte um falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement während des großen Stromausfalls gezogen.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Die neue Umfrage ist nicht das letzte Stimmungsbild vor der Wahl. Am Freitag (11.) und am Donnerstag (17.) werden weitere Umfragedaten der Forschungsgruppe Wahlen erwartet.

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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